Willkommen auf meinem Blog

Posted by on 30 Dez 2010 | Filed under: Allgemein

Ich heiße dich auf meinem Blog  

°  E L E C H A – M E D I A  ° 

herzlich willkommen!

Hier veröffentliche ich von Zeit zu Zeit meine neuesten Arbeiten im Bereich

                   ° BOOKS     –  Christliche Literatur                        

Zur Zeit sind im Handel und über meine Adressdaten 

5 mutmachende Büchlein erhältlich!

Näheres kannst du unter BOOKS finden!

° NEWS  –  Gedanken und Ideen zum Thema Gott…

 Hier findest du Kurzgeschichten, Anekdoten, Gedanken,

von denen ich denke, sie können dir als Leser/in dienlich sein!

Ich freue mich, wenn du meine Seite ab und zu oder regelmäßig besuchst.

Und ich würde mich über ein Feedback und/oder ein Like bei Facebook freuen!

Grüßle – Elke

 

Kommt dein Gebet bei Gott an…

Posted by on 24 Aug 2015 | Filed under: Books - aktuelle Manuskripte

Wie der feind unsere Gebete behindert…

Heute nacht ist mir etwas Bemerkenswertes widerfahren. Es ist nichts Neues, dass ich nachts oft aufwache, meist stört mich das nicht. So auch heute nacht, drei Uhr. Einige Zeit lag ich einfach so da, bis mich der Gedanke plagte, im Internet bei YouTube das Video von Frau Choo Thomas zu suchen, in dem sie vom Entstehen ihres Buches „So real ist der Himmel“ erzählt.*
Die Suche am Smartphone erwies sich sehr mühsam, da die Internet-Leitung irgendwie nicht richtig funktionierte.
Nun, irgendwie kam ich bei meiner Suche auf eine ganz andere Seite, auf der ich einen sehr interessanten Artikel über die Machenschaften satans fand. Dieser Erfahrungsbericht interessierte mich, da es um effektives Gebet und den damit verbundenen Siegen oder Niederlagen ging. Ich lud mir mühsam die PDF-Datei herunter und las noch mühsamer den Text, da mein Smartphone den Zeilenumbruch nicht anzeigen konnte, also schob ich jede Zeile von links nach rechts, doch der Inhalt war sehr interessant, sodaß ich den acht Seiten langen Bericht tatsächlich fertig las. Fertig gelesen hatte ich genau zu dem Zeitpunkt, als der Wecker zum Aufstehen drängte. Dies ist schon immer ein Zeichen für mich, dass der Herr mir etwas sagen wollte.
Normalerweise halte ich mich von solchen Berichten sehr zurück, doch was ich hier zu lesen bekam, deckte sich weitestgehend mit meinen eigenen Erfahrungen im Bezug auf Gebet. Somit beschäftigte ich mich damit auch während ich meinem Mann das Frühstück zubereitete.
Plötzlich hörte ich in mir: >Du wolltest „Stoff“ zum Schreiben Schatz! Hier hast du Stoff für einen neuen Blog-Beitrag!< Das war richtig, denn meine Gedanken liefen inzwischen schon auf Hochtouren. In diesem Bericht ging es darum, zu verstehen, warum manche Gebete erhört und manche anscheinend nicht erhört wurden. Und da „Fürbitte“ eine meiner Berufungen ist, interessierte er mich, wie gesagt. Und somit sitze ich nun hier und schreibe…
Ich möchte nachfolgend den Original-Bericht veröffentlichen, damit du lieber Leser einen besseren Zugang zu meinen Gedanken bekommen kannst.
Die Webseite dazu ist
>DER KAMPF IN DEN HIMMELN<
http://www.DivineRevelations.info/german

„Ich, John Mulinde, möchte Ihnen die Geschichte eines Menschen erzählen, der einst dem Teufel gedient hatte, später durch Gottes Willen und Allmacht bekehrt und gerettet wurde. Sein Bericht war für mich unglaublich und atemberaubend. Ich musste es prüfen. Ich fastete und betete zehn Tage lang und fragte: „Herr, ist das alles wahr?!“ Alsbald begann Gott, mich aufzuklären, was in den spirituellen Welten geschieht, während wir hier auf Erden beten.
Die Geschichte des Mannes beginnt, als er in einer Satanisten-Familie auf die Welt kommt. Schon während der Schwangerschaft hielten seine Eltern regelmäßig Opferrituale ab und weihten das Baby dem Lucifer. Mit vier begann das Kind, spirituelle Kräfte auszuüben. Im Alter von sechs Jahren wurde der Knabe für Training und Ausbildung an die Hexen übergeben. Mit zehn war er mit seinen ungeheuren Kräften und Fähigkeiten in unmittelbarem Dienste des Teufels. Die Hexen und sogar seine Ausbilder hatten vor ihm große Angst. Seine Werke waren grausam und furchterregend. Bis zum Alter von zwanzig Jahren klebte schon viel menschliches Blut an seinen Händen. Er tötete nach Lust und Laune. Er beherrschte die Levitationskunst. Er war imstande, seinen physischen Körper mithilfe der Transzendentalen Meditation zu verlassen. Er konnte seinen Körper einfach da lassen und sich auf Astralreisen in andere Welten begeben. Der satan benutzte ihn, um christliche Gemeinden zu spalten und zu verderben sowie deren Pastoren zum Fall zu bringen.
Sein Leben nimmt eine dramatische Wende, als er eines Tages gerufen wird, eine beharrlich betende Gemeinde anzugreifen und sie zu vernichten. Ein ganz gewöhnlicher und routinenmäßiger Auftrag, der noch dadurch begünstigt war, dass die Gemeinde intern zerstritten und ziemlich durcheinander war. Also machte er sich an die Arbeit. Zur selben Zeit rief der Gemeindepastor seine Leute zum Fasten und zum Beten auf. Sie taten Buße; es gab Vergebung und Versöhnung. Sie beteten und baten den Herrn, die Kirche von innen rein zu machen. Sie flehten den Herrn um Gnade an, und dass Er ihr Leben ändern möge. Die Tage vergingen. Der Diener des satans und seine dämonischen Helfer griffen die Gemeinde immer wieder an. Alsdann wurden die Gebete der Gemeinde erwidert. Gott zeigte Gnade und offenbarte den Christen, sich geschlossen zu erheben und gemeinsam in den Kampf gegen die Mächte der Finsternis zu ziehen.
Und dann kam der Tag, an dem sein Leben einen anderen Lauf nahm. Er ließ seinen Körper, wie immer, zu Hause und ging auf die Astralreise. Er führte eine Armee von mächtigen Dämonen an, um die Kirche zu besiegen. Mit seinem geistigen Körper flog er durch die Lüfte auf die Kirche zu. Doch diese war mit einem heiligen Lichtschirm geschützt. Auf einmal tauchten Scharen von Engel auf und fingen an, gegen ihn und seine Helfer zu kämpfen. Während seine Soldaten alle geflüchtet waren, wurde er von den Engeln gefangengenommen. Festgehalten von sechs Engeln wurde er durchs Gebäudedach hindurch direkt vor den Altar gebracht. Dies geschah, während die Gemeinde noch betete und gegen die Mächte der Finsternis kämpfte. Der Pastor leitete den Kampf von der Bühne aus, als der Herr zu ihm sprach: „Das Joch ist gebrochen, das Opfer liegt euch zu Füßen. Helft ihm nun aber zur Erlösung!“ Als der Pastor seine Augen öffnete, sah er den jungen Mann, das Häufchen Elend, vor ihnen liegen. Heute berichtet der Mann, dass er sich immer noch nicht erklären kann, wie er sich in seinem Körper in der Kirche wieder fand. Er hatte den physischen Körper daheim gelassen. Er könne sich auch nicht erklären, wie der Körper das Dach durchdringen konnte, wo doch die Engel nur seinen Geist durchs Dach brachten. Die Dinge sind wahrlich schwer zu begreifen. Der Pastor beruhigte die Gemeinde und sprach, was ihm der Herr auferlegte. Als er den Mann fragte, „Wer bist du?“, begann dessen ganzer Körper zu zittern; alsdann fuhren Dämonen aus ihm heraus. Die Gemeinde betete für seine Erlösung. Nachdem er befreit und erlöst wurde, hat er ihnen über sein bisheriges Leben alles erzählt. Heute ist dieser Mann ein treuer Diener Gottes. Er verbreitet das Evangelium und bringt andere Menschen zum Herrn, für deren Bekehrung und Errettung.
Eines Abends war ich zum Essen eingeladen, wo sich mehrere Pastoren trafen. Auch dieser junge Mann wollte kommen, und nur deswegen ging ich auch hin. Ich wollte ihn unbedingt sehen. Im Verlaufe des Abends gab er sein Zeugnis ab. Er sprach über so viele Dinger. Immer wieder weinte er vor Schande für seine früheren Taten. Zum Schluss ermahnte er die Pastoren: „Bitte sagt euren Leuten, wie sie beten sollen! Diejenigen, die nicht richtig beten, sind dem teufel ausgeliefert. Der teufel kennt viele Methoden, ihre Gebete und ihre Leben zu zerstören. Für den widersacher ist es ein leichtes Spiel, schwache Gebete zu vereiteln. Zeigt euren Leuten, wie sie die göttliche Rüstung gebrauchen sollen!“
Dann erzählte er uns, wie er früher in den Astralwelten die Gefechte leitete. Zusammen mit anderen Agenten und dämonischen Geistern zogen sie schichtweise los, so wie man das von Schichtarbeit kennt. Es gäbe einen Zeitplan, wann die Krieger zu kämpfen hätten. Alles sei geregelt und durchorganisiert. Er erzählte, dass es in der geistigen Welt Landschaften gibt, die durch eine dicke dunkle Schicht bedeckt sind. „Die Decke ist hart und undurchdringbar wie ein Felsbrocken. Die Geister halten sich entweder unterhalb oder oberhalb der Decke auf und steuern von dort aus die Geschehnisse auf der Erde. Nach Schichtende gehen alle, sowohl die Dämonen als auch die menschlichen Diener des satans, zu einer Sammelstelle auf der Erde, auf Wasser oder zu Lande, um die spirituellen Kräfte wieder aufzuladen.“ Wie sie das tun?
„Durch Opfergaben der Menschen vor dem Altar. Es sind Opfergaben in der Hexerei sowie Blutopfer aller Art, einschließlich Abtreibung, Menschen- und Tieropfer. Es können auch Opfer in Form von sexueller Zügellosigkeit, Ausschweifungen und Perversionen aller Art sein. Diese Rituale stärken ihre geistigen Kräfte. Es gibt noch viele andere Formen der Opferrituale.“
Dann sprach er über Gebete. Während sich die Agenten in den geistigen Sphären aufhalten und die betenden Christen beobachten, sehen sie drei Klassen von Gebeten. Generell sind alle Gebete wie Rauch, der gen Himmel aufsteigt. Die schwächsten Gebete sind wie kleine Rauchwolken, die vor sich hin driften und kurz darauf verschwinden. Es sind oberflächliche Gebete von Menschen, die sich nicht weiter mit ihren Sünden und der Buße beschäftigen. Ihre Gebete sind so harmlos, dass sie sich sogleich wieder in Luft auflösen. In der zweiten Stufe steigen die Gebete wie eine Rauchsäule empor und erreichen den Felsbrocken. Sie können aber die Mauer nicht durchbrechen. Diese Gebete kommen von Menschen, die zwar viel beten, dennoch versuchen sie sich selbst zu vergeben und sich zu rechtfertigen, weil ihnen der richtige Glaube fehlt. Diese Leute wissen nicht, worauf es bei einem Gebet ankommt. Die dritte Art der Gebete ist wie eine Säule aus Rauch und Feuer. Wenn sie die Felsendecke erreicht, beginnt das Gestein wie Wachs zu schmelzen. Das Feuer durchlöchert den Felsen und geht durch. Am Anfang sind die meisten Gebete die der Klasse eins. Durch anhaltendes Beten erreichen sie die Stufe zwei. Wird das Beten noch intensiver und noch stärker, entflammt es sich spontan und wird so heftig, dass es das Gestein der Felsendecke durchbohrt.
Vielmals bekommen die Agenten mit, wenn Gebete an Stärke gewinnen. Bevor das Gebet die Durchschlagskraft erreicht, werden die Geister auf der Erde alarmiert: „Schnell, lenkt sie ab! Haltet sie vom Beten ab, holt sie da raus!“ Viele Christen sind nicht standhaft genug. Sie sind schon fast durchgedrungen, sie haben ehrlich bereut und Buße getan. Ihr Gebet und ihr Glaube werden stärker. In diesem Moment greift der teufel an. Das Telefon klingelt. Der Betende wird verleitet, es abzunehmen; er denkt sich, es könnte wichtig sein. Danach kehrt er zurück zum Gebet und denkt, es wäre alles in Ordnung. Doch er weiß nicht, dass er praktisch wieder von vorne anfangen muss. Und genau das will der teufel erreichen.
Die andere Art der Ablenkung ist direkt. So verspürst du zum Beispiel auf einmal irgendwo im Körper einen Schmerz. Oder du kriegst Hunger, sodass du gelenkt wirst, in die Küche zu gehen und dir etwas zum Essen zu machen. Wenn sie dich dazu bringen, den Ort des Gebets zu verlassen, haben sie dich besiegt. Der Mann ermahnte die Pastoren: „Sagt euren Leuten, dass sie sich einmal am Tag Zeit für ein richtiges Gebet nehmen sollen. Nicht für ein Flüchtiges. Sie sollen sich in dieser Zeit vom ganzen Herzen nur auf das Gebet konzentrieren und sich von nichts stören lassen.“ Er sprach: „Wenn die Leute beständig auf diese Art beten und wenn sie sich im Geiste inspirieren lassen, wird etwas geschehen. Das Feuer des Gebets wird den Fels erfassen und ihn zum Schmelzen bringen. Die Hitze ist so gewaltig, dass kein Dämon und kein Geist sie aushalten kann. Sie rennen alle weg.“ Das Himmelreich öffnet sich. Alle Hindernisse lösen sich auf. Der Betende verspürt Segnung und Freude, Kraft von unbeschreibbarer Intensität. Das Gefühl für Raum und Zeit schwindet. Nicht, dass wir die Kontrolle verlieren würden. Nein. Wir ergeben uns Gott. Gott übernimmt die Kontrolle. Es ist so, dass wir loslassen und uns Gott anvertrauen. Haben wir diesen Punkt erreicht, kann uns nichts mehr aufhalten. Es kann uns nichts mehr stören. Wir könnten so in diesem Gebet unendlich lang verbleiben. Und keine Macht kann uns davon trennen.
„Nach so einem intensiven Gebet bleibt der offener Himmel bestehen“, sagte er weiter, „und wenn die Person das Gebet beendet, aufsteht und geht, das Tor zum Himmel folgt ihm. Jetzt spielt sich alles nicht unter einer geschlossenen Decke ab, sondern unter offenem Himmel.“ Er sagte, dass in diesem Zustand der teufel nichts ausrichten kann. „Die Gegenwart Gottes ist wie eine über ihrem Leben ruhende Lichtsäule des Friedens. Sie sind geschützt, und da ist so viel Macht innerhalb der Säule, dass auch andere Leute sie spüren. Alles, was der feind ihnen angetan hat, wird sichtbar. Menschen, die sich mit ihnen unterhalten, werden von der Säule auch erfasst. Solange sie sich innerhalb der Schutzsäule befinden, lösen sich die Fesseln des Feindes alle auf.“
Wenn also Christen, die diesen spirituellen Durchbruch erfuhren, das Wort Jesu
Christi verbreiten, ist der Widerstand der sündigen Menschen gering. Es ist leicht, sie zur Befreiung zu bringen. Wenn sie für Heilung und Hilfe beten, werden ihre Gebete in dieser Umgebung begünstigt. Der Mann sagte, dass der teufel solche Menschen hasst. An Orten, wo sich solcher Durchbruch wiederholt, überkommt die Gegenwart Gottes diesen Ort und sie bleibt. Wenn Menschen, welche Gott noch nicht kennen, solchen Ort betreten, verschwinden plötzlich alle Fesseln.
„Wenn sich jemand mit Geduld und Liebe ihrer annimmt, können diese Leute unbeschwert und ohne Druck zur Erlösung geführt werden. Allein durch die Präsenz des Heiligen Geistes. Es ist nicht schwer, in diese Umgebung zu kommen. Doch wenn ihnen niemand die helfende Hand ausstreckt, fühlen sie sich verurteilt und fangen an, abzuwägen, ob sie es tun sollen. Wenn sie keine Hilfe bekommen und den Ort enttäuscht verlassen, werden ihre Fesseln stränger. Dann wird der teufel sein Bestes geben und verhindern, dass sie wieder diesen Ort betreten.“
Sie können sich vorstellen, wie wir den Mann anstarrten. Dann erzählte er uns, wie sie vorgingen, wenn jemand im Gebet durchgebrochen war. Er sagte, dass sie diesen Menschen nicht mehr aus den Augen ließen und dass sie ihn studierten. Sie wollten alles über ihn herausfinden. Sie wollten seine Schwächen finden. Wenn jemand im Gebet durchbrach, riefen sie andere Geister: „Schaut, dies und dies sind seine Schwachstellen. Nehmt sie ins Visier!“ Wenn aber der Mensch das Gebet unauffällig und heimlich beendet, schirmt ihn der Geist des Gebetes weiter ab und begleitet ihn; Seine geistliche Stimmung ist erhoben und die Freude im Herrn ist seine Stärke. Nichtsdestotrotz versucht der feind weiterhin alles Mögliche, um ihn zu stören und von Gott abzulenken.
Hat der Mensch Schwachstellen im emotionalen Bereich, versucht der Feind andere Menschen dazu zu bringen, ihn zu ärgern. Wenn ihm die Sensibilität für den Heiligen Geist fehlt, und er sich gehen lässt, wendet er sich vom Herrn ab. Er wird zornig; er wird wütend. Später will er sich zusammenreißen und zurück zum Frieden finden. Leider empfindet er keinen Frieden mehr. Er versucht es wieder, aber es gelingt ihm nicht. Warum? Weil er der Versuchung nachgab. Die dämonen betreiben großen Aufwand, um den Durchgang in das geistige Reich wieder zu schließen. Haben sie die Felsdecke wieder hergestellt, ist die geistige Verbindung abgeschnitten. Zwar ist der Christ weiterhin ein Gotteskind, aber die Salbung, die Präsenz des Göttlichen, welche unabhängig von seinen eigenen Bemühungen ihn segnete, ist abgeschnitten.
Oh ja, sie bemühen sich sehr, nach Schwachstellen zu suchen. Wenn die Schwäche im Bereich sexueller Unsittlichkeit liegt, wird der Widersacher Umstände dafür arrangieren. Etwas, was bei dem Menschen spontan die Leidenschaft erweckt und ihn zur Verführung führt. Wenn der Mensch der Verführung verfällt und seinen Geist für Gedanken der Lust öffnet, und wenn er später nach der Überwindung in diese Salbung zurückkehren will, stellt er fest, dass sie nicht mehr da ist. Ihr werdet sagen: „Aber das ist nicht fair!“ Bedenkt, was die Bibel sagt, „Stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustharnisch der Gerechtigkeit!“, „Nehmet auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches Gottes Wort ist!“ Es ist nicht einfach, die Bedeutung dieser Waffen in der Kriegsführung zu begreifen. Erinnert euch aber daran, wie Jesus beten lehrte, „und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen.“
Wenn ihr betet und wenn ihr den Durchbruch schafft, vergesst nicht, dass ihr immer noch nur menschliche Wesen mit Schwächen seid. Denkt daran, dass ihr angreifbar und nicht perfekt seid. Sprecht zum Herrn: „Lieber Herr, das Gebet hat mich gestärkt; ich bin glücklich und fühle mich besser, doch ich gehe jetzt wieder raus in die Welt. Bewahre mich von der Versuchung. Lass mich nicht in die Falle des Teufels geraten. Mir ist bewusst, dass der Widersacher überall lauert. Ich habe noch viele schwache Stellen und ich kenne den nächsten Schritt des Bösen nicht. Unter Umständen könnte ich der Versuchung zum Opfer fallen. Beschütze mich Herr! Sollte ich auf den falschen Pfad geraten, wo die Falle des Teufels gestellt ist, führe mich von dort fort und bringe mich auf den rechten Weg! Greif ein, oh Lord! Ich will mich nicht alleine auf meine Fähigkeiten verlassen. Befreie mich von dem Bösen!“
Und Gott wird es tun. Gott ist allmächtig. Manchmal geschehen Dinge, die wir nicht verstehen. Alles was wir dann tun müssen, ist zu sagen: „Danke Jesus!“ Darum schrieb Paulus an die Thessalonicher, „danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christo Jesu“. Manche Dinge sind unangenehm. Sie sind schmerzhaft und wir fragen uns, warum Gott sie zulässt. Wenn wir nur wüssten, wie viel Schlimmeres Gott uns erspart hat, wären wir dankbar. Wir haben gelernt, Gott bedingungslos zu vertrauen, also wir sollen Ihm auch für alles danken!
Was das Nachfolgende angeht, so bin ich mir nicht sicher, ob ich es weiter vertiefen sollte, denn ich möchte nicht etwas anfangen und nicht beenden können. Lassen Sie mich vielleicht doch einen kleinen Schritt weiter gehen. Der Mann fuhr fort: „Hat das Gebet die Mauer durchbrochen, wird die Antwort immer kommen.“ Er könnte sich an keinen einzigen Fall erinnern, dass solches Gebet unbeantwortet geblieben wäre. „Die Antwort kommt immer. Sie kommt selten zurück zum Betenden. Warum? Weil die dämonen die Antwort abfangen wollen. Nachdem sie die durchbohrte Stelle in der Mauer wieder hergestellt haben, beobachten sie die Person und warten.“ Dann sagte er etwas, was mich erschütterte. Ich fastete zehn Tage lang und fragte den Herrn: „Herr, ist das wahr?! Kannst Du es bestätigen?“ Der Mann sagte, dass jeder Christ einen Engel zu Seite hätte, der nur für ihn da ist. Aus der Bibel wissen wir, dass Engel wiederum Geister unterstützen, die uns dienen. Er sagte: „Wenn Menschen gebetet haben, kommt die Antwort getragen von den Engeln, in ihren Händen.“ So wie es im Buch Daniel steht.
Dann sagte er etwas Unfassbares: „Wenn der Betende Bescheid über die geistige Rüstung weiß und gerüstet ist, so ist auch der Engel, der die Antwort bringt, in voller Rüstung. Wenn aber der Betende die Rüstung vernachlässigt, ist sein Engel ungeschützt. Wenn Christen sich nicht um die geistigen Zusammenhänge kümmern und nicht auf ihre Gedanken achten, tragen ihre Schutzengel keinen Helm. Wenn Menschen die geistigen Waffen missachten, stehen ihre Schutzengel ohne Waffen da. Die spirituelle Rüstung dient nicht dazu, unseren Körper zu schützen, sondern uns in der geistigen Welt zu schützen.“
Er sagte weiter: „Wenn der Engel unterwegs zurück zum Betenden ist, mit der Antwort in seinen Händen, suchen die dämonen nach ungeschützten Stellen bei ihm, um ihn andiesen Stellen anzugreifen. Wenn er keinen Helm trägt, zielen sie auf seinen Kopf. Wenn er keinen Panzer trägt, versuchen sie in seinen Brustkorb einzustechen. Wenn er keine Kampfstiefel anhat, fachten sie Feuer an und stießen ihn in das Feuer“. Ich wiederhole nur das, was der Mann erzählte.
Wissen Sie, was er antwortete, als wir ihn fragten: „Können denn Engel Feuer spüren?“ Er sagte: „Vergessen Sie nicht, dass wir über spirituelle Welten reden. Geistwesen gegen Geistwesen. Ein ewiger Kampf. Wenn sie den göttlichen Engel überwältigen, ist das Erste was sie tun, ihm die Antwort zu entreißen. Diese übergeben sie dann an Hexen und Zauberer.“
Erinnern Sie sich noch, was der Jakobus in seinem Brief schrieb? Dass alle gute Dinger von Gott kommen. Nun, woher hat denn der teufel die Sachen, die er an die Zauberer gibt?
Manche Frau, die keine Kinder haben kann, geht zu einem Wunderheiler oder zu einer Hexe und es passiert zuweilen, dass sie tatsächlich schwanger wird. Wer gab ihr aber das Baby? Ist satan der Schöpfer? Nein! Er beraubt die Betenden, die ihre Gebete nicht konsequent durchziehen. Jesus sagte: „Betet unablässig!“ Und Er sagte: „Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?!“ Wie wird Er euch vorfinden? Schaut zu, dass ihr nicht aufgebt, und dass der Feind nicht eure Gebete stiehlt.
Der Mann erzählte weiter und sprach, dass es die dunklen Geister nicht dabei belassen würden, die Antwort nur abzufangen. Sie wollen den Engel überwältigen und festnehmen. Manchmal gelingt es ihnen, den Engel zu fangen und zu fesseln. Wenn das geschieht, ist sein Schützling auf der Erde in großen Schwierigkeiten und ebenso ein Opfer der Schlacht. Sie können mit ihm alles machen, weil er keine geistliche Unterstützung mehr hat.
Ich fragte: „Meinen Sie das wirklich, dass der Engel von den dämonen überwältigt und festgehalten werden kann?“ Er wusste gerade in dem Moment die Bibelstelle nicht, die das bestätigt. Er kümmerte sich in dem Moment auch nicht um Bibelstellen, er sprach über seine Erfahrungen. Er berichtete weiter, dass sie den Engel nicht lange festhalten können. Denn durch Gebete anderer Christen werden andere Engel alarmiert. Diese kommen dem gefangenen Engel zur Rettung. Allerdings, wenn der betroffene Christ sein Gebet nicht durchzieht, bleibt er ein Gefangener. Denn der teufel wird ihn verführen und ihm einen falschen Engel unterjubeln. Einen dämon, der sich als Engel des Lichts tarnt. So funktioniert der Betrug: lügnerische Visionen, falsche Prophezeiungen sowie falsche Propheten und geistige Führer, die das Opfer fatale Fehlentscheidungen treffen lassen. Die Person ist auf mannigfache Art und Weise und aus allen Richtungen angreifbar.
Nach all dem, was ich gehört hatte, war ich äußerst aufgewühlt. Ich betete hinterher: „Herr, ich will nicht einmal versuchen, das zu glauben.“ Mein Vertrauen und mein Glaube waren erschüttet. Indes während der zehn Tage, als ich fastete und um Antworten betete, hatte mir der Herr zwei Sachen offenbart. Er bestätigte nicht nur alles, sondern brachte mich dazu, noch mehr zu verstehen, was sich in den spirituellen Welten abspielt. Der Herr offenbarte mir auch Sachen, welche der Mann nicht zur Sprache bringen konnte. Der Herr zeigte mir, was wir tun sollen, wenn diese Dinge passieren, damit wir den Kampf nicht verlieren, sondern ihn überstehen und gewinnen können.
Wir brauchen nur drei Dinge zu wissen und uns mit diesen zu arrangieren. Erstens: unsere Waffen im Kampf zu gebrauchen. Die Bibel nennt sie die Waffenrüstung Gottes. Die Rüstung ist nicht unser, sondern Gottes Eigentum. Wenn wir sie nutzen, lassen wir Gott für uns kämpfen. Zweitens: das Wissen um die Zusammenhänge in den spirituellen Welten. Wir müssen die Beziehungen zwischen den dienenden Geistern, den Engeln und unserem geistigem Leben verstehen. Wir müssen sensibler werden auf Signale in unserem Herz. Es sind Hinweise in Bezug auf Handlungen in der geistigen Welt. Für diese Handlungen tragen wir die volle Verantwortung. Und somit sind wir bei Punkt drei: Der Heilige Geist.
Bitte beachtet: Der Heilige Geist ist nicht unser Butler! Er ist auch nicht der Bote, der unsere Wünsche vor Gott ausbreitet. Nebenbei gemerkt, in gewisser Weise ist dies Aufgabe unserer Engel. Der Heilige Geist steht uns bei. Und was tut Er? Er leitet uns, lehrt und führt uns, Er hilft uns, auf die richtige Art zu beten. Und Er ist derjenige, der uns über die Geschehnisse in der geistigen Welt unterrichtet. Manchmal weckt Er dich mitten in der Nacht und sagt: „Bete!“ Du aber antwortest: „Nein, es ist noch zu früh.“ Er sagt: „Bete jetzt!“ Warum ist es wichtig, dass wir auf Ihn hören? Weil Er sieht, was in den geistigen Welten vor sich geht. Manchmal sagt Er: „Morgen fängst du an, zu fasten!“ Du aber sagst: „Oh nein; ich will am Montag beginnen!“ Wir sollen dem Heiligen Geist vertrauen. Er hat sozusagen den Durchblick in der geistlichen Welt. Wir sollen lernen, auf Seine Stimme sensibler zu werden. Der Heilige Geist bringt uns auf den Weg der Rechtschaffenheit.
Meine geliebten Brüder und Schwestern, lassen Sie mich zum Schlusswort kommen. Wir wissen jetzt über die Kämpfe im geistlichen Reich Bescheid. Und wir wissen, wie wir die Mauer durchbrechen. Vielleicht achten wir gleich morgen früh darauf, wie wir im Gebet den Durchbruch schaffen. Wir werden auch lernen, diesen Zustand aufrechtzuerhalten. Gelingt uns das, werden wir es genießen und feststellen: Der Kampf ist nicht unser; der Kampf gehört dem Herrn! Halleluja!
Lassen Sie uns aufstehen. Schauen wir uns doch einmal einander an. Wie oft hat dich die Antwort von Gott nicht erreicht? Halten Sie zu zweit oder zu dritt die Hände und sagen: „Wir werden nicht mehr verlieren! Wir werden im Kampf bestehen! Wir haben die Kraft!“ Jesus hat das Werk im Prinzip schon vollbracht. Beten Sie füreinander, dass der Herr uns im Kampf unterstützt. Wir werden nicht verlieren, denn auf unserer Seite haben wir die Herrlichkeit und die Allmacht Gottes.
Wir danken Dir, Jesus!
Meine Erkenntnis nach dem Lesen dieses Berichtes

Dass diese Aussagen wohl der Wahrheit entsprechen, kann ich daran erkennen, dass ich seit vielen Jahren ähnliche Bestätigungen von Gott bekomme, wenn ich für etwas bete. Dass man beim Beten grundsätzlich gestört wird, kennt wohl jeder von uns. Und dass damit die Verbindung zu Gott zumindest leidet, weil man aus dem Zusammenhang gerissen wird, kennt auch jeder.

Was mich an diesem Bericht faszinierte, war die Aussage über die Waffenrüstung und der Zusammenhang mit unseren Engeln, die uns dienen. Dazu bekam ich vor Jahren ein Bild, das zeigte eine riesige Treppenanlage, eine Art Freitreppe, sie hatte auf zwei Seiten Treppenstufen, ich stand vor der Treppe und meine Verbindung zu Gott im Himmel, ich sah Ihn oben an der Treppe auf Seinem Thron sitzen, neben Ihm Jesus, waren langsam an mir vorbeilaufende Engel. Sie waren angewiesen, alles, was ich Gott geben wollte, an sich zu nehmen und es die Treppe hoch zu tragen und es Gott zu übergeben. Darunter waren zum Beispiel Gebete jeglicher Art. Bittgebete, Dankgebete, Dinge, die mich gerade beschäftigten und die ich mit Gott teilen wollte. Oder Bitten um irgend etwas. Oder einfach nur ein Dankeschön oder ein kleiner Liebesbeweis meinerseits für meinen Gott. Alles nahmen die Engel nacheinander auf die Arme.
Und gleichzeitig brachten sie Antworten, Ermutigungen, Gebetserhörungen, oder Liebesbesweise von Gott und Jesus auf ihrem Rundgang treppauf treppab wieder zu mir zurück. Es war ein immerwährender Kreislauf, Gott zu geben und von Gott zu bekommen, das war die Aufgabe der Engel.
Der Herr machte mir damals auch klar, dass nichts von Ihm zu mir herunterkommen konnte, wenn ich nichts zu Ihm hinauf schickte. Damals begriff ich, dass „beten ohne Unterlass“ im Grunde überlebenswichtig war. Doch ehrlich gesagt, ich hatte es bald wieder im Alltagsleben vergessen! Wenn ich so darüber nachdenke…. die Engel auf meiner Treppe liefen in letzter Zeit mit recht leeren Händen ihre Runden. Ich schämte mich!
FAZIT!

Fazit dieser Nachtaktion ist für mich, künftig Gebet ernster zu nehmen. Gebetszeiten so einzurichten, dass auch Ruhe und Konzentration gewährleistet ist.
Die Waffenrüstung ernsthafter „anzuziehen“. Vor Jahren bekam ein lieber Glaubensbruder, nachdem er um ein „ sinnvolles Geschenk“ zu meinem Geburtstag gebetet hatte, ein Wort vom Herrn „Gib ihr Mein Schwert!“ Das Schwert ist ein Teil von Gottes Waffenrüstung, das Schwert symbolisiert die Bibel, Gottes geschriebenes Wort. Mit dem „Schwert“ in der Hand, also der Bibel, dem Wissen, was darin steht, kann ich effektiv dem feind die Grenzen zeigen. Auch daran erinnerte ich mich heute nacht. Eine wertvolle Erinnerung, muss ich schon sagen!
Und zum Thema effektives Gebet wurde mir klar, dass ich mich so oft ablenken lasse, dass ich wahrscheinlich nur ein feines Rauchwölkchen hinterlasse, wie der Mann das beschrieben hat. Ein Wölkchen, über das der feind lacht. Ehrlich gesagt, dieser Gedanke ärgert mich sehr. Ich selbst gebe dem feind die Klinke in die Hand, in mein Lebenshaus einzudringen, weil ich nicht „dranbleibe“. Selbst wenn ich intensiver bete, was natürlich auch ab und an nötig ist und ich die Kraft des Herrn spüren kann, bleibe ich nicht lange genug vor Ihm, was wohl dann einer mickrigen Rauchwolke entspricht, die am ersten Hindernis scheitert.
Einige wenige Male in meinem Leben habe ich tatsächlich sehr intensiv gebetet. Ein mal davon war zu einem Zeitpunkt, als mein Mann auf der Autobahn ein Rad an seinem Auto verlor. Da, in diesem Moment kam die dringlichste Anweisung: BETE JETZT! Wie der Mann das auch beschrieben hatte. Meinem Mann passierte nichts, auch nicht den Mitmenschen, die zu diesem Zeitpunkt mit ihm die Autobahn befuhren. Jetzt sehe ich den Zusammenhang noch einmal viel klarer. Dieses JETZT habe ich erlebt, seitdem weiß ich, wenn Gott etwas JETZT von mir haben möchte, muß ich sofort reagieren. Es ist eine sehr wertvolle, unbezahlbare Erkenntnis.
Dazu fällt mir noch eine Begebenheit ein. Vor kurzem bekam meine liebe Schwiegertochter unser erstes Enkelkind. Wir waren alle sehr unruhig, da sie über dreißig Stunden mit den Wehen kämpfte. Ich betete natürlich und mit mir alle, die ich um Gebet gebeten hatte. Doch an einem ganz bestimmten Moment wurde ich so sehr gedrängt, intensiv für sie zu beten, dass ich davon Herzschmerzen bekam, so drängte mich der Herr. Ich schaute auf die Uhr, es war 15.24 Uhr. Ich mußte einen regelrechten Gebetskampf führen, so intensiv wurde Sein Drängen. So innerlich gekämpft hatte ich noch niemals in meinem Leben. Es ging sogar soweit, dass ich aufgrund meiner Herzschmerzen zu meinem Gott sagte, ich bin bereit, für das Leben meines Enkelmädchens mein eigenes Leben zu geben. Es war eine sehr intensive, kraftraubende Aktion. Um 15.50 Uhr ließ der Schmerz nach und in mir war eine unumstößliche Gewissheit, dass dieser Geburtskampf nun beendet und alles gut verlaufen war.
Im Nachhinein bestätigte sich die Uhrzeit. Unser Mädchen kam um 15.45 Uhr zur Welt. In der Zeit meines intensiven Gebetskampfes hatte meine liebe Schwiegertochter bis zum Rand der Erschöpfung durchgehalten. Auch unser Sohn, der seine Frau in all den Stunden liebevoll und mitfühlend betreut hatte, war an die Grenzen seiner Kraft gekommen. Doch der Herr hat sie beide und das Kind bewahrt.
Für mich war dieser plötzliche, dringliche Befehl zum Beten eine weitere Bestätigung, dass ich nicht alleine bin und vorallem, dass Gott uns beistehen WILL! Ich habe Gott seit vielen Jahren mein „Haus“, also meine Familie, mein gesamtes Hab und Gut, und mich selbst, zurück gegeben. Nun hatte Er bewiesen, dass ER zu mir steht, und damit auch zu meiner Familie, zu meinem wertvollen kleinen Enkelmädchen und seinen Eltern.
Heute nacht, als mir der Herr eine Freude machen wollte, indem Er mir diesen Impuls zum Schreiben gab, durfte ich wieder einmal erleben, wie liebevoll Er Seine Geschenke präsentiert. Lange Monate hatte ich keine Muse, an meinen Mutmacher-Büchlein zu schreiben. In den letzten Wochen bat ich den Herrn immer intensiver, mir neue Impulse zukommen zu lassen, damit Neues entstehen kann. Nach Seiner Verheißung für mich „der Himmel steht offen über dir – du wirst noch vielen zum Segen sein“, passte dieser Bericht genau in mein Gebet. Dieser Mann berichtete von einem offenen Himmel, den ich offensichtlich vom Herrn bereits bekommen habe. Und dass ich für viele zum Segen werden möchte, das ist ein Herzenswunsch von mir.
So schließt sich heute für mich der Kreis!
Wir haben nun neue Erkenntnis über effektives Gebet. Ich durfte eine neue Inspiration erfahren – und für dich, liebe Leserin, lieber Leser, bete ich, dass reicher Segen aus diesem Bericht für dich fließen möge!
Der Herr segne dich mächtig!

 

* Choo Thomas – So real ist der Himmel
Buch Erscheinungsdatum: 09.01.2006
EAN / ISBN: 9783980929745, 3980929744, 3980929744

Niemals allein – auch wenn es so scheint!

Posted by on 05 Jul 2015 | Filed under: Allgemein

Römer 12,2
Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite
Vor kurzem lief eine Sendung von Joyce Meyer im Fernsehen. Ich hörte zu und plötzlich, mitten in ihrer Lehre, sagte sie diese Worte:
Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite!
Bevor ich diese Worte bewusst wahrnahm, war ich in meinen Gedanken eher anderswo. Der Fernseher lief eigentlich nebenbei. Ich erinnere mich noch, dass ich über einige Unpässlichkeiten und Unstimmigkeiten in meinem momentanen Lebensablauf nachdachte bis dieser Satz sich in mir festbiss. Ich dachte, wie recht sie doch hat.
Was können wir nicht im Laufe eines vergehenden Tages erleben. Ich durchlebte zu dieser Zeit gerade eine sehr nervenaufreibende Phase und wusste manchmal nicht, ob ich mich ängstigen, mich aufregen oder ob ich gleich resignieren sollte.
Selbst die vielen Zusagen in der Bibel, die mir sehr gut bekannt sind und an die ich auch felsenfest glaube und die mich im Laufe meines Lebens nicht nur einmal vor endloser Verzweiflung gerettet hatten, konnten daran etwas ändern. Und nun hörte ich diese drei Halbsätze wie Gedankenanstösse.
Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite!
Sofort formierte sich in meinem Gehirn eine lange Schlange:
Ich habe gerade einige Probleme mit meiner Gesundheit, ich habe ein ungutes Gefühl bei einer Sache, für die ich Verantwortung übernehmen muss, ich habe Kummer wegen der Krankheit unseres jungen Hundes, ich habe keine Kraft, weil jeder Tag furchtbar stressig verläuft, ich habe… ich habe… ich habe…
So könnte doch jeder von uns seine private Auflistung machen und würde nicht so schnell ein Ende finden. Ok, das ist der Alltag, dahin kann sich jeder von uns einreihen… und dies ist sicher auch für sehr viele Menschen die Perspektive ihrer Zukunft. Ratlosigkeit, Verzweiflung, Angst vor dem Kommenden, Zuflucht suchen in all den dubiosen Hilfsangeboten unserer Gesellschaft, die letztendlich ins Nichts oder noch schlimmer, in die nächste Abhängigkeit führen, sodass sich ein Kreis schließt, der die Menschen zerbricht.
Doch dann geben die nächsten zwei Worte Anlass zum Aufhorchen:
… aber Gott…
Wenn zu einem Problem ein ABER kommt, gibt es zwei Möglichkeiten. Es ist, als stünde man an einer Weggabelung. Eine davon ist der jämmerliche Versuch, sein sogenanntes Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht kommt man damit ja noch eine Zeitlang über die Runden, aber eines Tages wird der Moment kommen, wo dieser Weg in einer Sackgasse endet. Die Probleme sind immer noch ungelöst, der Frust und die Verzweiflung größer denn je, einzig und alleine kommt noch das Gefühl hinzu, versagt zu haben. Eine Lösung war dieser Weg nicht.
Dann kommt Variante zwei wieder ins Gedächtnis. Kein einfaches „aber“, sondern ein Lösung bringendes „aber Gott“ steht am Anfang. Unser Blick richtet sich sofort weg vom Problemberg, denn da wo Gott ins Spiel kommt, merkt man zuerst einmal auf. Mit Gott wollte man ja angesichts der eigenen Fähigkeiten nichts zu tun haben. Jedoch wenn es keine Alternative mehr gibt, wendet man sich zu Gott hin, was die letzten Worte unseres Satzes auf den Plan rufen:
„aber Gott ist auf meiner Seite!“
Das Schöne an diesen Worten ist die Tatsache, dass in der Bibel sehr oft über Hilfe, Trost und Ermutigung geschrieben wird und dass es Millionen Menschen vor uns gegeben hat, jetzt gibt, und in Zukunft geben wird, die die Richtigkeit und Erfahrbarkeit der Bibelworte bestätigen, weil sie aus Erfahrung berichten.
Was bedeutet dies nun letztendlich? Nehmen wir ein Beispiel aus dem täglichen Leben. Lassen wir einen Tagesablauf vor unserem inneren Auge vorüberziehen.
Nehmen wir als Beispiel eine junge Mutter mit einem Ehemann, zwei kleinen Kindern, einem Halbtagsjob, einem Haushalt. Sie ist ständig unter Strom, oftmals überlastet, nervös, gereizt, missgelaunt, unkonzentriert. All die Symptome, die solch ein Leben unweigerlich mit sich bringt. Wie könnte diese Frau ihren Alltag meistern?
Sie hat die Wahl.
Entweder sie durchläuft den Tag im Alleingang „Ich habe“
oder sie versteht, dass sie alleine nicht kämpfen kann und auch nicht braucht „aber“
und entschließt sich am frühen Morgen schon Gottes Führung zu erbitten und bekommt somit die Gewissheit „aber Gott ist an meiner Seite!“
Mit diesem Start in den Tag wird ihr zuerst einmal nicht gleich alles an Problemen über den Kopf wachsen. Sie vertraut darauf, Gott ist an ihrer Seite, sie kann die Ruhe behalten, vertrauen, dass alles in Gottes Händen liegt. Sie kann ihre Familie unter Gottes Schutz stellen, was mit Sicherheit eine enorme Belastung weniger sein kann. Im Berufsleben weiß sie sich geführt, weil sie am Morgen schon ihre Arbeit Gott anbefohlen hat. Mit den Kindern kann sie relaxt umgehen, ihr ganzes Leben wird leichter werden, wenn sie sich für Variante „aber Gott ist an meiner Seite“ entschließt.
Leider ist es aber immer noch viel mehr verbreitet, in Hektik zu verfallen, weil die gesteckten Ziele nicht erreichbar sind. Weil in unserer heutigen Zeit täglich die Anforderungen mehr Zeit in Anspruch nehmen, als der Tag Stunden hat, ist eine permanente Überlastung vorprogrammiert. Natürlich geben wir alle unser Bestes, dem Herr zu werden, aber zum Beispiel die Kinder vor den Fernseher zu verfrachten, damit „Ruhe“ herrscht, ist zwar gang und gebe, wobei jedoch Fernsehen meiner Meinung nach nur eine Vorstufe zu größeren Problemen ist, weil keine Kommunikation zwischen Eltern und Kindern stattfindet. Diese Erkenntnis mußte ich leider auch am eigenen Leib erfahren.

Die angefallene Arbeit muss „schnell“ erledigt werden, was Stress verursachen wird. Wohin dies auch zwischen den Ehepartnern selbst führt, kann man an den Trennungen und Scheidungen jedes Jahr gut verfolgen.
Diese Phasen des Lebens habe ich bereits hinter mich gebracht. Ich habe die Erfahrungen allesamt machen müssen und ich glaube, dass ich auch deshalb auf diese Worte von J.M. so reagiert habe.

Es ist ein unbezahlbarer Schatz, wenn man endlich begriffen hat, was im Leben wirklich zählt. Wie wichtig und auch wie unwichtig verschiedene Dinge im Leben sind. Aber noch viel größer ist die Erkenntnis, dass wir uns nicht alleine durchs Leben zu kämpfen brauchen.

Ich dachte immer, alles alleine bewältigen zu können, doch dies ist ein Trugschluß gewesen. Alles was ich tatsächlich bewältigt habe, war nur Stückwerk. Heute, in meinen 60ern sehe ich an mir und meinen Erfahrungen und auch an der nachfolgenden Generation, wie wenig wir tatsächlich bewegen können. Ich sehe aber auch sehr deutlich, dass es tatsächlich einen Unterschied macht, ob ich Gott vertraue, Ihm mein Leben und die Umstände bedingungslos glaubend anvertraue oder alleine mein Leben versuche zu meistern.
Ich habe nachfolgend ein paar Bibelstellen herausgesucht, die mir im Laufe meines Lebens sehr geholfen haben. Sie haben Kraft und Stärke, wenn man sich auf die Hilfe Gottes wirklich einlassen will.

Hebräer 13, 5                                                                                                                               >Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen.<

Josua 1, 9
> Sei stark und mutig, denn mit dir ist dein Gott, wohin du auch gehst.<

Diese Liste wäre noch um einige wohltuende Verse erweiterbar. Doch ich glaube, das Lesen der Bibel ist effektiver, wenn man es selbst tut.

Bei http://www.bibelmanagement.de habe ich noch folgendes gefunden, das mein Beitrag hier im Prinzip vervollständigt.

Die Bibel als Managementhandbuch

Die Bibel ist das meistverbreitete und meistgedruckte Buch der Welt.
Neben der Bedeutung für unterschiedliche Religionen beinhaltet die Bibel gebündeltes Wissen welches über Jahrhundert zusammengestellt, überarbeitet und vereinheitlicht wurde.
Damit finden sich in der Bibel nicht nur religiöse Regeln, sondern auch viele Beispiele, welche für das tägliche Leben im privaten und beruflichen Umfeld auch für Dich von Bedeutung sind.

Die Bibel als Ratgeber

Die Bibel bietet Dir viele Leitlinien und Hilfe um Dein persönliches und berufliches Leben in eine positive und nach vorne schauende Richtung zu bringen.
Unabhängig von Deiner eigenen Religiosität oder Glaubensrichtung wirst auch Du hilfreiche Wege finden, die Dir helfen in Deinem Leben weiter zu kommen.

Bibel und Führung

Es gibt weltweit über 2 Milliarden Christen, welche die Bibel als ihre grundlegende heilige Schrift und Ratgeber für ihr Leben betrachten.
Damit ist die Bibel das am meisten genutzte schriftliche Werk als Basis für eine Gemeinschaft. Es gibt wohl kein anderes Management- oder Selbsthilfebuch, das eine so große Anhängerschaft verzeichnen kann.
Nutze auch Du die Einsichten der Bibel um für Dich ein schöneres Leben umzusetzen.

Unabhängig und nur für Dich

Die Seiten von „Bibel Management“ sind von keiner religiösen Organisation gesponsert, gegründet oder unterstützt.
Hier geht es nur um die positiven Aspekte, welche Du für Dein persönliches und berufliches Weiterkommen in der Bibel finden kannst und wie Du Dein Leben erfüllter führst.

Hier ist Platz für Menschen aus allen religiösen Richtungen sowie für Menschen, welche keinem Glauben angehören, weil wir der Meinung sind, dass die Einsichten der Bibel für alle von Nutzen sind.

Quelle: http://www.bibelmanagement.de

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen, dass dir in allen Situationen deines Alltages dieser Beitrag hier wieder in Erinnerung kommt….

Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite

Wenn Gott für dich ist – wer könnte gegen dich sein!  Römer 8, 31

 

Dieser Gott segne und behüte dich auf all deinen Wegen!

 

Geheilt hat ER nicht – ER hat mich hindurch getragen!

Posted by on 25 Mai 2015 | Filed under: Books - Gedruckte Mutmacher

Geheilt hat Er nicht –  Er hat durchgetragen

Eine Krebs-Story

Es ist wirklich erstaunlich, wenn man über den Tellerrand des Lebens hinaus sehen darf.

Im Allgemeinen denkt man, wenn man über Glauben und Gott nachdenkt, Er müßte einem alle Unpäßlichkeiten des Lebens hinwegnehmen, oder besser noch, erst gar nicht geschehen lassen.
Nun, ich hatte letztes Jahr das Privileg, verstehen zu dürfen, warum dies nicht immer der Fall ist. Ich durfte durch eine der gefürchtetsten Krankheiten unserer Zivilisation eine Erfahrung machen, die unbezahlbar ist. Von einem Augenblick auf den anderen gehörte ich zu den Millionen Betroffenen, die damit konfrontiert wurden, ich bekam die Diagnose Krebs. Ich möchte dir gerne ein paar interessante Einzelheiten hier mitteilen, einfach um aufzuzeigen, wie sich diese Sache entwickelt hat. Denn dies ist der Kern meiner Geschichte.
Vorab will ich dir schon sagen, sie hat ein positives Ende.
Und sie veränderte mein komplettes Leben, meine Sicht nicht nur auf die alltäglichen Dinge, sondern auf meine gesamte Existenz.
Es ist eine Liebesgeschichte geworden. Die Liebe meines Schöpfers, die Liebe Gottes, wirst du in meiner Story finden. Ich war zwar die Betroffene, mußte einiges über mich ergehen lassen, aber niemals alleine. Wie ein Schatten, eine zweite Haut, spürte ich Gottes Gegenwart während der ganzen Zeit, die für die Behandlungen notwendig war. Und wie punktgenau Seine Zeitrechnung war, das liebe Leserin/lieber Leser erzähle ich dir am Ende dieses kleinen Mutmachers. Freue dich darauf, es wird dir gefallen!

 Jesus beeile dich, wir müssen zur Hochzeit

Mein Wasser-in-Wein-Erlebnis

Eine heitere Geschichte mit einem sehr ernsten Hintergrund!

 Es war Silvester-Nacht! Nachdem die Böller endlich alle verstummt waren, saß ich nun mitten in der Nacht auf dem Rand meines Bettes, hatte mein Tagebuch vor mir liegen und wollte noch einmal in aller Ruhe mein vergangenes Jahr an meinem inneren Auge vorbeiflanieren lassen. Ein gewaltiges Jahr war zu Ende gegangen. Ein Jahr, das an Höhen und Tiefen nicht zu überbieten war. Ein reicher Schatz an Erfahrungen hatte sich mir aufgetan. Ich las meine Eintragungen der letzten Monate und wieder kam große Freude in mir auf. Jedoch nicht nur Freude, sondern auch tiefste Dankbarkeit erfüllte mich! Dankbarkeit über den Ausgang meiner Unpäßlichkeit, die mich Anfang des Jahres getroffen hatte – und über das Zeitmanagement meines Gottes! Doch ich will der Reihe nach erzählen.


Diagnosen und andere Unpäßlichkeiten

Im vorletzten Sommer ereilte mich über Nacht ein Blut-Hochdruck-Problem. Noch niemals zuvor hatte ich Probleme damit, doch die Werte stiegen auf über 250/140, sodass ich deswegen ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Damit fing alles an.

Darauf folgte eine mißglückte Untersuchung von Magen-Darm, weil sich plötzlich auch in diesem Bereich Probleme auftaten. Und dem nicht genug, geriet mein Hormon-Haushalt so dimensional durcheinander, dass eine Total-OP notwendig wurde. Und damit fängt meine Story über die Liebe Gottes und Seinem Zeitmanagement an.

Im Dezember wurde seitens meiner Ärzte beschlossen, dass die notwendige OP zur Entfernung meiner kompletten weiblichen Geschlechtsorgane für Januar angesetzt werden sollte. Im ersten Moment weigerte sich jede Zelle meines Körpers dagegen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich zu den Frauen gehören würde, die sich damit schwer tun, ihre „Weiblichkeit“ zu verlieren. Dies war meine erste Erfahrung mit dem Thema, viele weitere sollten noch folgen. An den Weihnachtsfeiertagen dieses Jahres hatte ich große Mühe, meine Gedanken positiv zu halten. Immer wieder schlich sich Unsicherheit, ja sogar ab und an Angst in mir hoch. Zum Thema Angst hatte ich seit über 25 Jahren lernen dürfen – Angst kommt vom Feind, Angst lähmt, kostet Kraft, aber an der Situation an sich änderte sie nichts, außer dass sie negativ ist. Also bemühte ich mich, der Angst durch Glauben an Gottes Worte, die Mutmacher sind, entgegen zu wirken. Es gelang mehr schlecht als recht. Und so hatte ich eines Tages, ein paar Tage vor dem OP-Termin ein Gespräch mit einer guten Freundin, die meine Unruhe spürte. Sie meinte, es hilft, wenn man sich immer wieder vorsagt, dass alles vorbeigeht. Und in dieser schlimmen Zeit, wenn gar nichts mehr zu gehen scheint, gilt eines: Einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen! Zuerst dachte ich, sie hat gut reden, sie ist nicht in meiner Situation, ich war sogar etwas ärgerlich auf sie, ich dachte, sie versteht meine Situation nicht. Doch tatsächlich kamen Momente, wo ihr Rat Gold wert wurde.

Die OP verlief sehr gut, ich dachte in keinem einzigen Augenblick daran, dass „etwas“ nicht in Ordnung sein könnte. Doch es war so. Ich war bereits entlassen und wartete nur noch, aus dem Krankenhaus abgeholt zu werden, da wurde ich vom Chefarzt noch einmal zurück gerufen. Einfühlsam zeigte er mir die Bilder meiner OP, ich war mehr daran interessiert, zu verstehen, was er mir zeigte, als zu bemerken, dass dies ein sehr ernstes Gespräch wurde. Im Nachhinein glaube ich, dass Gott mir da schon einen bewahrenden Blickwinkel auf das nun Folgende gab, der mich die Tragweite der Aussage des Arztes gar nicht erfassen ließ – zu meinem Schutz! Ich bekam eine Krebs-Diagnose.

Ich hatte Krebs… „Ich doch nicht! Nein, das betrifft mich nicht!“ So flogen meine Gedanken. Doch… ich hatte! Nun mußt du wissen, dass ich in diesem neuen Jahr, das vor mir lag, keine Zeit für Krebs-Diagnosen eingeplant hatte, wollten doch zwei meiner Söhne heiraten. Mein Leben lang hatte ich auf diesen Moment gewartet, nun waren die Feste greifbar nahe, nun sollte ich den Krebs behandeln lassen. Dazu hatte ich keine Muse – überhaupt nicht!

Doch es half nichts. Ich bekam 8 Wochen Genesungszeit verordnet und sollte Mitte März zum zweiten Mal operiert werden. Die Ärzte wollten sicherstellen, dass der Krebs keine Lymphen befallen hatte. So verbrachte ich die nächsten Wochen mit Schonen – und Grübeln. Was wäre, wenn die Lymphbahnen bereits mitbefallen wären? Ich sah mich schon mit Chemo-Glatze. Trotz großer Anstrengung, Gottes Wort mehr Gewicht zu geben als meiner Angst, hatte ich eine wochenlangen Kampf. Dazu durfte ich keine schweren Arbeiten verrichten, was bedeutete, ich saß mehr oder weniger den ganzen Tag tatenlos herum, was natürlich wenig erbaulich für meine Psyche war. Doch der Blick auf die bevorstehenden Hochzeiten war mein Trost und meine Ablenkung.

Der Tag der zweiten OP kam Mitte März. Man entnahm mir 54 Lymphknoten um ja ganz sicher zu stellen, dass der Krebs nicht schon gestreut hatte. Lange hatte ich gezweifelt, ob ich dieser OP zustimmen sollte – hatte ich doch acht Wochen Zeit zum argumentieren. Letzten Endes waren 18 Fachärzte für die OP und ich gab nach. Auch die zweite OP verlief überraschend gut. Ich will nicht sagen, dass ich Angst vor einem positiven Ergebnis gehabt hätte, so gutgläubig hielt mich Gott in dieser Zeit. Doch als der zuständige Arzt dann nach der OP in mein Zimmer kam und das Untersuchungsergebnis brachte, das keine Anzeichen von Veränderungen in den Lymphknoten gezeigt hatte, saß ich heulend in meinem Bett. Die Lymphen waren sauber und ich war glücklich und glaubte ein weiteres Mal, nun sei endlich alles erledigt. Doch weit gefehlt.

Das gleiche Gremium von Fachärzten entschied, mir noch einige Bestrahlungen zu verordnen, um alles auszuschließen. Diese Entscheidung teilten mir die Ärzte mit, als ich bereits beim Entlassungsgespräch saß. Wieder wurde ich vor vollendete Tatsachen gestellt, nachdem ich fest überzeugt war, alles sei wieder gut. Also hatte ich wieder acht Wochen Zeit, mich von der zweiten OP zu erholen und an den Gedanken zu gewöhnen, noch eine Strahlen-Therapie über mich ergehen lassen zu müssen. Des weiteren wurde mir eine Reha-Maßnahme verordnet, die mindestens drei Wochen Zeit in Anspruch nehmen würde. Zeit, die ich eigentlich nicht hatte, da ich ja die Hochzeiten meiner Söhne im Blick hatte. So gerne wollte ich dabei sein, wenn das Hochzeitskleid meiner Schwiegertochter ausgesucht wurde. Alle Vorbereitungen wollte ich miterleben. Ich freute mich so sehr auf die vor uns liegenden Feste – und nun hatte ich „anderes zu tun“… Strahlentherapie und Reha wurden wichtiger als die Hochzeiten meiner Kinder.

Das konnte ich niemals so stehen lassen, damit war ich nicht einverstanden. Also tat ich, was ich immer tue wenn ich mich bedrängt fühle. Es gibt nur einen, der mir in solchen Situationen effektiv helfen kann… Jesus! Mein Herr und Heiland, mein bester Freund. Im Laufe der letzten 25 Jahre hatte ich einige Erlebnisse mit Ihm, in denen unerwartete Hilfe kam, immer perfekt abgestimmt auf meine Situation. Also suchte ich in einer der vielen schlaflosen Nächte Gottes Nähe und betete: Herr, mein Leben gehört doch schon Dir. Du weißt alle Dinge, auch den Ausgang meiner Unpäßlichkeit… Du allein kannst jetzt meine Zeit einteilen.

Jesus – beeil Dich   😉

Und was ich nun nachfolgend schreibe, entspricht exakt dem Werdegang, Datum für Datum! Dies ist nicht zu überbieten und menschlich gesehen unmöglich. Es begann ein Räderwerk an Zeitmanagement, das mir heute noch unglaublich erscheint. Wenn du diese Geschichte gelesen hast, kannst du nie mehr sagen, es gibt keine höhere Gewalt in unserem Leben, denn was ich erlebt habe, ist nicht „normal“ sondern grenzt an Wunder an Wunder an Wunder! Doch nicht nur die Zeit wurde perfekt eingeteilt, auch all die Kleinigkeiten, die passierten, waren im Nachhinein gesehen, „über“natürlich! Zum besseren Verständnis will ich die genauen Datumsangaben dazu schreiben.

Die OP der Lymphen war Mitte März, danach kam eine 6-wöchige Genesungszeit. In diesen sechs Wochen hatte ich Zeit, mich um einen Termin für die Strahlen-Therapie zu bemühen. Die Therapie sollte in Heidelberg in der Uniklinik vorgenommen werden. Die Termine waren in der Regel einige Wochen im Voraus verplant, danach sollte eine 3-wöchige REHA angehängt werden. Auch in den REHA-Zentren waren einige Wochen Wartezeit üblich.Nun hatten wir inzwischen Mitte April, ich hatte noch keinen Termin in Heidelberg und die erste Hochzeit war für Ende Juni geplant. Alles war bereits bestellt und organisiert, also konnte sie nicht mehr verschoben werden. Ende Juni war somit „mein Ziel“. Das waren sozusagen maximal acht Wochen Zeit für mich. Sollte ich die Behandlungen in dieser Zeit nicht abschließen können, konnte es passieren, dass ich die Hochzeit meines Sohnes verpasste. Damit konnte ich mich nicht abfinden, darum betete ich weiter und brachte mein „Anliegen“ ständig vor Gott.

Wenn ich heute an diese Gebete denke, muß ich schmunzeln. Stell dir vor, du feilschst mit Gott über Zeit. Ich erinnerte Jesus an Sein erstes Wunder bei der Hochzeit in Kana, das in der Bibel in Johannes 2 beschrieben wird. Jesus war eingeladen, der Wein wurde leer und Jesus verwandelte 600 Liter Wasser in qualitativ hochwertigen Wein. Diese Geschichte, aus meiner damaligen Sicht auf unsere eigene Hochzeitsfeier gelesen, enthält schon einen gewissen Anteil an Witz und Spaß. Also kann Jesus kein trockener, mißmutiger Gast gewesen sein. Und da in der Bibel steht, dass Jesus gestern, heute und morgen der Gleiche sein wird, ging ich einfach davon aus, dass Jesus meine Zeit einteilen konnte. Amen!

Ich ging also in die Strahlenpraxis, die unserem Krankenhaus angegliedert ist, um zu klären, wie ich schnellstmöglich einen Termin für die Therapie bekommen konnte. Damals wußte ich nicht, dass nur in Heidelberg die Art meiner Bestrahlung durchgeführt wird. Dies bekam ich dann erklärt und meine Hoffnung auf einen baldigen Termin sank. Traurig schaute ich die freundliche Mitarbeiterin in der Praxis an und erzählte ihr von der Hochzeit meiner Söhne, wie Frauen eben so erzählen. Sie meinte, es wäre nicht einfach, einen kurzfristigen Termin zu bekommen, 3-4 Wochen Wartezeit wären in der Regel. Während des Gespräches meinte sie plötzlich, sie könne etwas probieren. Sie telefonierte, erklärte die Sachlage, erwähnte die Hochzeiten… und einige Minuten später hatte ich einen Termin in Heidelberg, Ende April! Gerade einmal sieben Tage Wartezeit waren das Ergebnis meines „Frauen-Gespräches“.

Ich dankte meinem Gott! Sieben Tage später hatte ich bereits das Informationsgespräch in Heidelberg. Zwei Mitarbeiterinnen der Strahlenabteilung erinnerten sich an mich. Ausschlaggebend war das Gespräch der netten Frau in der Strahlenpraxis bezüglich meiner Terminnot wegen der Hochzeit. Als ich mich vorstellte, strahlten sie mich an und fragten, ob ich die Frau „mit den Hochzeiten“ wäre. Diese Story hatte zur Folge, dass sie meinetwegen einige Termine verschoben, die anscheinend nicht so dringend waren, und mir somit 3 Tage später meine 1. Behandlung ermöglichte. Halleluja! Was normalerweise Wochen dauerte, wurde bei mir nach ein paar Tagen möglich. Zwei Wochen später hatte ich die Strahlentherapie erfolgreich hinter mich gebracht. Trotz der ernsten Lage der Dinge hat mich meine gute Laune niemals verlassen, inmitten von Apparaten, Schläuchen und einem strahlensicheren Behandlungsraum, vor dem ich Anfangs etwas Angst hatte, erzählte ich den beiden Mitarbeiterinnen von meinen Kindern, die heiraten wollten. Frauen sind immer empfänglich für Hochzeiten, somit trugen ihre freundlichen Gespräche mit mir immer dazu bei, dass ich den Ernst der Lage gut überbrücken konnte. Und die Krönung war, dass der behandelnde Arzt zur gleichen Zeit heiraten wollte, wie meine Kinder, somit hatte ich natürlich den doppelten „Hochzeits-Bonus“. Ich erzählte auch von meiner Zeitnot und war erstaunt, als seitens dieser freundlichen Crew wie selbstverständlich ein Termin für meine Reha-Nachbehandlung vereinbart wurde. Nicht, wie üblich, Wochen später, sondern genau eine Woche nach Beendigung der Strahlentherapie. Auch dies war ein Wunder!

Als ich mich in der Reha-Klinik anmeldete, schmunzelte die Mitarbeiterin und fragte, ob ich die Frau „mit den Hochzeiten“ wäre, sie hätte davon gehört und mir aus diesem Grund einen vorgezogenen Termin gegeben. Somit hatte meine Geschichte mit der Zeitnot ihre Runden bereit gedreht. Ich war hoch erfreut! Am 11. Juni war meine Reha abgeschlossen – am 26. Juni fand die erste Hochzeit statt. Es blieb mir noch genügend Zeit, mir ein schickes Kleid zu kaufen. Inzwischen war natürlich das Hochzeitskleid gekauft, doch meine liebenswerte Schwiegertochter hatte mit dem Kauf des Schleiers tatsächlich gewartet, bis ich wieder zuhause war. Schleier, Schmuck und Hochzeitsschuhe suchten wir dann zusammen aus. Es wurde ein überaus harmonisches Fest, ich war die glücklichste Mutter und Schwiegermutter, die man sich vorstellen kann. Jesus hat mich nicht enttäuscht oder im Stich gelassen. Wie in der Bibel steht, hat Er mein Wasser zu Wein verwandelt. Ich war durch die vielen Monate der Krankheit gegangen ohne wirklich die Tragweite zu begreifen, die solche eine Diagnose mit sich bringen kann. Dies ist mein Geschenk von Gott, so sehe ich das heute. Er hat mich bewahrt, bei jeder Operation hatte ich keinerlei nenneswerte Beschwerden, immer hatte ich nette Bettnachbarinnen, immer waren meine Lieben und meine Freunde um mich, sodass ich mich niemals einsam oder alleine fühlte. Selbst die zeitnot-geplagten Schwestern und Ärzte waren immer sehr freundlich und hilfsbereit, so arbeitet Gott!

Dank der heutigen Telefontechnik war ich immer im Kontakt mit allen. Seitdem verstehe ich den positiven Aspekt von Whatsapp und Facebook ganz anders. Auch die Genesungszeiten waren gesegnete Zeiten. Ich hatte alle Möglichkeiten, mich zu erholen, hatte keinerlei Verpflichtungen in dieser Zeit. Meine Lieben sorgten auch zuhause für alles, auch das ist ein großes Geschenk. Gott war immer treu an meiner Seite. Selbst in der Reha spürte ich Seine Hand über mir. Alles war einwandfrei. Er hatte sogar ein ganz spezielles Geschenk für mich bereit. Niemals hätte ich auch nur im Ansatz erwartet, was mir in der Reha möglich wurde.

Als ich dort ankam, sah ich mit Freude, dass in dem allgemeinen Aufenthaltsraum ein Flügel stand. Natürlich bemühte ich mich um die Erlaubnis, darauf spielen zu dürfen – die ich dann auch bekam. Ich spielte meine eigenen, von mir komponierten Lieder und nach und nach versammelten sich 10 Frauen um mich, denen mein Spiel gefiel. Es war eine große Freude. Und die Krönung war ein Donnerstag, an dem üblicherweise ein kleiner Gottesdienst in der Klinik abgehalten wurde. An diesem Donnerstag war ein Feiertag und keiner der Pastoren und Ärzte, die das sonst abhielten, waren zur Verfügung. Darüber unterhielt ich mich am Vortag mit einer netten Ärztin. Während unseres Gespräches fragte sie mich, ob ich nicht bereit wäre, den Gottesdienst abzuhalten. Zuerst verneinte ich, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Doch es ließ mir keine Ruhe.

Mitten in der Nacht wachte ich auf und es drängte mich sehr, eine kleine Predigt vorzubereiten. Auf meinem Laptop stellte ich alles zusammen. Ich wählte bekannte Lieder, schrieb einen Impuls über eine Bibelstelle aus dem 23. Psalm, in dem ich behutsam auf Krankheit und Gottes Liebe hinwies. Und am Ende ein Gebet mit der Bitte um Kraft und Frieden inmitten der Situationen der Menschen betete, die evtl. dem Gottesdienst beiwohnen würden. Es floß einfach so durch meine Hände und 20 Minuten später hatte ich ein fertiges Manuskript geschrieben.

Ich wußte, Gott wollte das so haben. Wenn ich ehrlich bin, freute ich mich darauf, diese kleine Andacht zu leiten, was für mich das erste Mal sein sollte. Ich schrieb also mitten in der Nacht dieses Andachts-Manuskript. Nun hatte ich jedoch keinen Drucker zur Verfügung, um einige Exemplare zu drucken. Ich überlegte… wenn ich mein Manuskript von einem meiner Email-Postfächer in ein anderes Postfach senden würde, hätte ich Zugriff auf die Daten. Wenn weiterhin jemand am kommenden Morgen – einem Feiertag – in der Verwaltung der Reha-Klinik anwesend sein würde, könnte ich vielleicht fragen, ob ich das Geschriebene ausdrucken durfte. Es waren viele Wenn´s… eigentlich zu viele, um dieses Problem lösen zu können. Doch ich versuchte am Morgen mein Glück. Und tatsächlich, als ich nachfragte, war eine der Angestellten „zufällig“ eine Stunde anwesend, weil sie einen Sonnenschutz an ihrem Bürofenster anbringen wollte… Einen Sonnenschutz an ihrem Bürofenster an einem Feiertag morges um zehn….

Tja! Wenn Gott etwas will, funktioniert alles wie am Schnürchen… Ich brachte also mein Anliegen vor, sie schaltete den PC ein und druckte mein Manuskript 1x aus. Sie fragte, ob ich mehrere Ausdrucke brauchen würde und ich sagte mutig „ja alle 8 Blätter bräuchte ich 10 mal“. Die nette Frau schaute mich etwas erstaunt an und somit erklärte ich ihr in kurzen Worten, was ich mit den Blättern im Sinn hatte. Daraufhin nahm sie die acht Blätter und kopierte sie zehn mal – und ich hatte mein Manuskript! Halleluja! Ich lieh mir noch Locher und Hefter aus, ging auf mein Zimmer, heftete alles zu kleinen Bündeln zusammen und war fertig! Beim Abendessen lud ich über das Mikrofon alle Anwesenden zu der Andacht ein und tatsächlich füllte sich der kleine Saal bis zum letzten Platz. Es war eine gesegnete Stunde. Der Herr hatte mich geleitet und die Anwesenden fühlten sich sichtbar wohl. Noch eine Stunde nach Ende der Andachtszeit standen wir dort und unterhielten uns. Dies war einer der Höhepunkte, die den Grund meiner Reha gänzlich in den Hintergrund treten ließ.

Eine Randgeschichte berührt mich heute noch zutiefst. Eine junge Frau war gekommen. Sie hatte einen stark angeschwollenen Bauch, sah aus als wäre sie schwanger. Sie hatte jedoch einen Krebs im Bauchraum. Wie schlecht es um sie stand, wußte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Sie kam und hörte aufmerksam zu. Ich sprach über Gottes Liebe auch oder gerade in schwersten Zeiten. Ich sprach über Gottes liebende Hände, die uns immer halten, egal was passiert und dass wir niemals alleine gelassen werden, wenn wir uns Ihm zuwenden. Wir sangen zwei mutmachende Lieder und ich betete für die Anwesenden. Sie ging wortlos, jedoch hatte ich den Eindruck, sie hatte einen entspannten Gesichtsausdruck. Es war Donnerstag Abend. Bereits am kommenden Tag sah ich sie beim Essen, sie sah sehr schlecht aus im Gegensatz zu dem Tag vorher. Am Sonntag saß sie inmitten ihrer gesamten Familie. Sie mußte im Rollstuhl gefahren werden, der Tod stand ihr im Gesicht. Es war herzzerreißend, sie so zu sehen, auf ihrem Schoß saß ihr dreijähriger kleiner Sohn, neben ihr ihr bildhübcher Mann. Man sah den Angehörigen an, was hier vor sich ging. Dies war das letzte Mal, dass ich die Frau sah. Ich nehme an, sie hat nicht mehr lange gelebt. Meine kleine Andacht war wahrscheinlich das letzte, was sie von Gottes Liebe hörte. Vielleicht war ich Gottes Werkzeug, ihr den Weg zu zeigen. Wer weiß! Drei Wochen waren im Nu vergangen, ich wurde entlassen und, wie gesagt, 10 Tage später feierten wir das erste von vier wunderbaren Festen. Mein Gott hatte mich nicht hängen gelassen.

Der Krebs war und bleibt Fakt

Etwas möchte ich noch hinzufügen. Wenn du meine Story liest, könntest du den Eindruck bekommen, eine Krebserkrankung ist eine Kleinigkeit. Dem ist nicht so. Du hast gelesen, wie Gott mich durch diese Zeit geführt hat. Nun ist ein Jahr vergangen. Alles ist gut. Doch ich habe mich sehr verändert, dies ist sehr wichtig, zu erwähnen. Ich muß mit der Gewissheit leben, dass ich Krebs hatte. Diese Tatsache läßt sich nicht einfach so abschütteln. Der Gedanke, dass vielleicht noch irgendwo in meinem Körper ein paar Zellen ihr Unwesen treiben, bleibt. Der Gedanke, dass meine Zeit vielleicht begrenzter sein könnte, als ich kalkuliert habe, bleibt ebenso. Die Nachwirkungen der OP´s und der Bestrahlungen sind täglich meine Begleiter. Ein intakter Hormonhaushalt wurde einfach so auf 0 gesetzt. Die fehlenden Lymphknoten verursachen immer Wassereinlagerungen, was zur Folge hat, dass ich Drainage brauche. Die Strahlentherapie hat ihre Spuren in meiner Haut und meinem Adernsystem hinterlassen. Auch wenn die Ärzte dies verneinen, so habe ich doch einige Unpäßlichkeiten deswegen. Und dazu kommt eine enorme Gewichtszunahme und der Fakt, dass meine Arbeitskraft mindestens um die Hälfte verloren gegangen ist. All diese Dinge sind Beiwerk – nerviges Beiwerk!

Das Gute daran ist…. ich mußte mein Leben neu ordnen. Für mich, für meine Psyche, mein Umfeld, meinen Tagesablauf. Gut deshalb, weil ich gezwungen wurde, mein Leben zu überdenken und neu zu strukturieren. Alle Arbeiten, die unnötig sind, was nach reiflicher Überlegung tatsächlich einiges an Zeit und Kraft in Anspruch nimmt, habe ich abgestellt. Ich beschränke mich auf das Wesentliche. Und die Moral ist – ich fühle mich viel freier, weniger unter Druck, genieße jeden Tag neu in der Erkenntnis, Tage zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, die ich damit verbringen darf, Gottes Berufung für mich zu leben.

Dieser Bericht zum Beispiel ist eine meiner Arbeiten in Gottes Auftrag. Vielleicht liest du diese Zeilen gerade in einem Moment, in dem du Ermutigung brauchst. Oder du kannst ihn weiter empfehlen für einen anderen Menschen in solchen Nöten. Wer weiß?!? Geheilt hat Gott mich in dem Sinne nicht, dass mir alle OP´s, die Strahlentherapie, die Reha-Nachbehandlung und die bleibenden Unpäßlichkeiten erspart geblieben wären. Geheilt hat Er mich dahingehend, dass Er mich durch diese Zeit geführt hat. Ich mußte diese Zeit durchleben – und ich bin reifer, ruhiger, gelassener, zufriedener heraus gekommen. Ich glaube, wir sollten ab und an – wenn die Zeiten sehr schwierig werden – über den Tellerrand unseres Lebens hinaus sehen. Uns neu orientieren, neu ausrichten. Das Leben ist zu kurz – das wurde mir klar – um es nicht ganz bewußt zu leben!

Ich wünsche dir allezeit Gottes liebende Hand über deinem Leben!

Sei gesegnet!


„ You know when the end comes , i am here!“

Posted by on 30 Jan 2015 | Filed under: Schönes teilen!

Ein Wintertag, Schneegestöber, wir sind auf dem Weg zum Einkaufen, fahren auf der 4-spurigen Bundesstraße. Ich schaue hinaus in die verschneite Landschaft, bin überwältigt von der Schönheit der dicken Schneeflocken, die vom Himmel gleiten, als hätte Frau Holle gerade ihr Bett geschüttelt. Im Autoradio läuft ein Lied aus meiner Jugend…. Ich mag dieses Lied.

„ You know when the end comes , i am here!“

Es ist einer der Augenblicke, die in die Geschichte eingehen – zumindest bei mir! Ich höre dieses Lied, schaue aus dem Fenster in die Landschaft  – und plötzlich spüre ich wieder, nach sehr langer Zeit wieder einmal – dieses Kribbeln im Bauch, das man nie mehr vergisst. Dieses totale Verliebtsein, dieses Gefühl von perfekter Liebe, das man eigentlich nicht wirklich beschreiben kann – das nur der verstehen kann, der es erlebt hat!

Und plötzlich sehe ich vor meinem inneren Auge ein Paar, voller Grazie, Anmut, gleichförmig wie aus einem Guß gemacht. Sie tanzen. Sie tanzen „meinen Tanz“, Discofox, meine Musik, meine Jugend, diesen Tanz, den ich so gerne mit meinem Mann – und nur mit ihm – in Perfektion getanzt habe. Dieses Paar vor meinem inneren Auge dreht sich,
lacht, tanzt nach dem Rhythmus der Melodie. Es erinnert mich an die Skulptur auf meinem Klavier zuhause und plötzlich erkenne ich mich und Jesus. Jesus hat schon öfter mit mir getanzt, mehrmals beim Lobpreis in meiner Kirche, wenn wir meine besonderen Lieblingslieder gesungen haben. Ich liebe diese Zeiten. Sie sind perfekt, sie machen Freude, sie sind Geschenke meines Gottes für mich.

Jesus lacht mich vergnügt an, dreht mich im Kreis, hält mich dabei sicher in Seinem Arm. Wir schweben über die verschneiten Felder, die draußen an mir vorbeifliegen. Ich muß lächeln und mein Bauch kribbelt… Dann ist das Lied vorbei.

Jesus lacht mich an, dieses liebevolle, verschmitzte Lachen, das ich immer sehe, wenn ER mir sehr nahe kommt – dann löst Er sich in Nebel auf. Ich weiß, es war ein Geschenk für mich – unerwartet, an einem Ort, der nicht unpassender für solch eine Aktion hätte sein können… Doch genau DAS macht IHN aus! Unberechenbar, unglaublich kreativ, ausgefallen, unfassbar in Perfektion – das ist mein Jesus!

Der Text dieses Liedes klingt in mir nach…  
„You know when the end comes, i am here!“  Du weißt – wenn das Ende kommt, bin ICH hier!”
Wieviele Jahrzehnte kenne ich dieses Lied schon, viele Male habe ich dazu mit meinem Mann getanzt, doch heute, hier im Auto verstehe ich plötzlich den Text. Ja, das war eine wunderschön verpackte Botschaft!

So wie ER uns beschenken will… voller Liebe, voller Wärme und dem Gefühl unendlicher Geborgenheit – und der Zusage  ICH BIN HIER!

Ich weiß, dass Jesus mir dieses Geschenk gemacht hat. Einfach so, ohne eine Gegenleistung von mir zu erwarten, an einem Freitag-Nachmittag auf der Bundesstraße im Schneegestöber, auf dem Weg zum Einkaufen. Ich weiß, dass Er diesen Moment geschaffen hat, damit ich nach langer Zeit wieder einen Text aufschreiben kann, der Mut macht, der dazu animiert, Gott zu vertrauen, in Seiner Spur zu bleiben, auch wenn lange Zeit nichts passiert – wie bei mir im letzten Jahr!

Ich bin beschenkt, ermutigt, diesen Text hier zu schreiben, dafür durfte ich zuerst einen unsagbar wunderschönen Moment mit Ihm verbringen. Ich sehe Ihn immer noch vor mir, lachend sich langsam in Nebel auflösend. Er ist nicht weg von mir, Er ist nur nicht mehr sichtbar!
Das ist so kostbar. Ich habe die Gewissheit, ER IST DA!

 

Wertgeachtet / Wertgeschätzt – wer bestimmt deinen Wert?

Posted by on 23 Apr 2014 | Filed under: Books - aktuelle Manuskripte

Aus einem erschreckenden Anlass heraus habe ich mir Gedanken zu dem Thema

 

                           „Wertgeachtet / Wertschätzen“

gemacht… dies ist ein Auszug aus meinem nächsten Mutmach-Büchlein….

 

Doch – Wie immer zuerst

                                   Gottes Wort

Jesaja 43, Verse 3-5

3. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige in Israel, dein Heiland.   
4. Weil du so wert bist vor meinen Augen geachtet, mußt du auch herrlich sein und ich habe dich lieb…  
5. So fürchte dich nun nicht; denn ich bin bei dir.  
                                                 

Jeremia 31:3
Der HERR ist mir erschienen von ferne:                                                                                                                              Ich habe dich je und je geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.
                                                       

Maleachi-1:2                                                                                                                                                                                                                           Ich habe euch lieb, spricht der HERR.  
                                                                         

Johannes-16:27                                                                                                                                                                                                                      Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb…

Wertgeachtet / Wertschätzen

Ich muss euch sagen, ihr lieben Leser meines Blog´s und meiner Mutmacher-Büchlein, dass dies nun bereits mein 6. Büchlein ist, das ich veröffentlichen darf. Jedoch bei keinem anderen Mutmacher war ich so bewegt über die Erkenntnisse, die der Herr mir zum Veröffentlichen gab, als bei diesem.
Ich kam zu diesem Thema über eine Email, die mir eine liebe Freundin vor einigen Monaten geschickt hat. Sie schrieb mir ihre Leidensgeschichte, ich muss sagen, es IST eine Leidensgeschichte! Ich war noch niemals so geschockt über menschliches Fehlverhalten, wie nach dem Lesen dieser Email. Doch jetzt, da einige Wochen darüber vergangen sind und meine liebe Freundin mir den Ausgang dieser Geschichte mitgeteilt hat, sehe ich den Segen, den die Situation mit sich brachte. Nach langen Gesprächen wegen dieser leidensvollen Angelegenheit, die wir im Laufe der Wochen immer wieder geführt haben, habe ich die Erlaubnis von ihr bekommen, dieses „Erlebnis“ in einem Mutmacher-Büchlein zu verarbeiten. Wir beide hoffen und beten, dass die Menschen, die dieses Büchlein lesen werden, die sich vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden, damit neuen Mut gewinnen!

Nun zum Thema:

Es ging in dieser Geschichte meiner Freundin um fehlende Achtung und Respekt und eben um: WERTACHTEN und WERTSCHÄTZEN!
Und nachdem dieses Schlüsselwort einmal in meinem Kopf verankert war und ich mich mit meinen Liebsten, meinen Freunden und auch mit fremden Menschen darüber unterhielt, fand ich heraus, dass ausnahmslos alle irgendwann damit konfrontiert worden waren.
Teilweise wurden mir von positiven, teilweise aber auch von sehr negativen Erfahrungen berichtet. Das Thema ließ mich nicht mehr los und so entschloß ich mich, mich damit zu beschäftigen.
Wie definiert man dieses Wort….  

Im Duden fand ich:

Wikipedia erklärte sie folgendermaßen:

Wertschätzung

Wertschätzung bezeichnet die positive Bewertung eines anderen Menschen. Sie gründet auf eine innere allgemeine Haltung anderen gegenüber. Wertschätzung betrifft einen Menschen als Ganzes, sein Wesen. Sie ist eher unabhängig von Taten oder Leistung, auch wenn solche die subjektive Einschätzung über eine Person und damit die Wertschätzung beeinflussen.

Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und Anerkennung und drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit. „Er erfreute sich allgemein hoher Wertschätzung“ meint umgangssprachlich: Er ist geachtet /respektiert. Es gibt eine Korrelation zwischen Wertschätzung und Selbstwert: Menschen mit hohem Selbstwert haben öfter eine wertschätzende Haltung anderen gegenüber, werden öfter von anderen wertgeschätzt; empfangene und gegebene Wertschätzung vergrößern das Selbstwertgefühl sowohl beim Empfänger als auch beim Geber. Wertgeschätzte Personen sind, wenn sie ein offenes Wesen haben und kontaktfreudig sind, oft auch beliebt.

Ein Antonym von Wertschätzung ist Geringschätzung (sie kann bis hin zur Verachtung reichen).                                                                                                                                                         Quelle: Wikipedia

Nun hatte ich genug Erklärungen, WIE man Wertschätzung ausdrücken kann… doch vorallem aber interessierte mich natürlich – was sagt die Bibel dazu.
Meiner Meinung nach ist die wichtigste Aussage die der Bibel. Alle Grundhaltungen, die Menschen untereinander haben sollten, sind von Gott in uns angelegte, positive Anlagen. Gottes Wort sagt an vielen Stellen in der Bibel zum Beispiel immer wieder: Liebt einander! Wer liebt, wird seinem Gegenüber immer Wertschätzung entgegen bringen!

Wie du schon vorne bei GOTTES WORT gelesen hast, finden wir speziell bei Jesaja 43,3-5 folgendes:

3. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige in Israel, dein Heiland.   

4. Weil du so wert bist vor meinen Augen, geachtet, mußt du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb…  

5. So fürchte dich nun nicht; denn ich bin bei dir.  

Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass es ein ganz besonderes Privileg ist, wenn „Gott spricht“. Wenn Er sich als „Dein Gott“ – „Der Heilige Israels“ – und „Dein Heiland“ vorstellt. Dann hast du einen ganz speziellen Stand in Gottes Plan.
Nun aber zu der Definition „Wertgeachtet/Wertgeschätzt“.
Sieh dir den Text aus Jesaja genau an…
Zum einen steht das Wort „Wert“ – weil du so wert (wertvoll, wichtig) bist…. und „geachtet“ – weil du geachtet bist (beachtet, die Gunst hast). Und dies sagt nicht ein Mensch, sondern Gott selbst. Ist das nicht genial!
Gleich zwei Mal wird hier klar und deutlich ausgedrückt, dass du und ich – wir alle – einen hohen Stellenwert vor Gott haben. Der Schöpfer selbst achtet dich, wertet dich sehr hoch. Ist das nicht Balsam für unsere Seele…!
An sehr vielen Stellen in der Bibel finden wir diese Wertschätzung, die unser Schöpfer selbst uns entgegen bringt!
Ein Beispiel dafür ist, dass in der Bibel insgesamt 366 mal der Satz „Fürchte dich nicht!“ geschrieben steht. Für jeden Tag des Jahres einen solchen mutmachenden Satz zu finden, ist doch ein Zeichen dafür, dass wir Gott wichtig sind. Also haben wir Wertschätzung, und das jeden Tag im Jahr – einschließlich dem 366. Tag in einem Schaltjahr. Und das von dem, der uns erschaffen hat.
Hast du dazu auch ein Ja, so wie ich? Das macht mir Mut, das bestätigt meinen Selbstwert enorm, das zeigt doch, dass wir niemals alleine stehen, was auch kommt. Dieses Wissen, dass Gott uns so wertvoll erachtet, dass wir uns täglich dessen bewusst werden können und uns täglich daran erbauen können, ist genial! Es hat mir deutlich gezeigt, dass es völlig unrelevant ist, wie Menschen uns behandeln, wenn unser Schöpfer uns in solch einem Maße zu verstehen gibt, wie wertvoll wir für Ihn sind. Einzig – wir müssen dies auch sehen und verstehen!

Nun möchte ich dir aber von der Email erzählen, die mich so aus der Fassung gebracht hat. Meine Freundin teilte mir mit, dass sie sich bei einem Unfall mit dem Fahrrad einen Arm und ein Bein gebrochen hatte. Und dessen nicht genug, hatte der behandelnde Arzt bei der Versorgung des Bruches am Arm eine verdächtige Hautstelle entdeckt, die er näher untersuchen ließ. Die Gewegeprobe war tatsächlich bösartig. Nun hatte meine Freundin zu ihren Brüchen auch noch Hautkrebs.   
Diese Nachricht traf sie natürlich sehr. Und damit nahm auch diese leidvolle Story ihren Lauf. Ihr Partner, dem sie die unerwartete Diagnose mitteilte – und auf Verständnis und Anteilnahme hoffte – hatte kein tröstendes Wort für sie. Vielmehr gab er sich ziemlich genervt, war rüde und kalt, was meine Freundin natürlich nicht verstehen konnte. Warum er so reagierte, konnte sie sich nicht erklären. Doch es tat ihr unsagbar weh. Er war wortkarg, blieb nur so lange im Krankenhaus bei ihr, wie gerade notwendig.
Natürlich ging sie, nachdem sie nach Hause entlassen worden war, auch davon aus, dass er ihr bei den täglichen Arbeiten zur Seite stehen würde, dem war jedoch auch nicht so. Vielmehr erklärte er mit rüden Worten, dass es ihm egal war, ob sie zuhause Hilfe brauchte.
Im Laufe der kommenden ersten Tage zuhause, wo sie Hilfe dringend benötigt hätte, tat er nichts. Er ging wie gewohnt zur Arbeit, kam nach Hause, redete kein Wort mit ihr, gab ihr keine Antwort auf ihre Fragen. Sie schrieb, es war reinster Horror für sie. Sie war so aufgeregt deswegen, dass es ihr gesundheitlich anstatt besser immer schlechter ging.
Die Wochen vergingen, die Situation spitzte sich von Tag zu Tag mehr zu und sie konnte nichts ändern. Bis ihr Mann während einem ihrer Versuche, zu erforschen, warum er sich so kalt verhielt, sie anschrie, sie solle doch endlich ausziehen.
Sie schrieb mir dies und ich war entsetzt. Wie konnte ein Mensch, von dem man ausgeht, geliebt zu werden, so bösartig sein? Wusste er nicht, dass seine Frau gerade jetzt, in dieser Situation seine Hilfe am nötigsten hatte. Sie hatte eine Operation zu verarbeiten und dazu kam noch diese niederschmetternde Diagnose. Und anstatt liebevoll umsorgt zu werden, erlebte sie von ihrem eigenen Mann Tag für Tag blanken Terror, Bosheit, Kälte… Meine Freundin schrieb mir, sie fühle sich so wertlos, minderwertig, ungeliebt, ich konnte sie kaum beruhigen.
Ich saß da vor meinem PC, las die Emails immer und immer wieder, versuchte zu verstehen, was in diesem Mann vor sich ging. Und so fiel mir das Wort „Wertgeachtet“ ein.
Es beschäftigte mich. Konnte ein Partner so kalt sein, einem eigentlich geliebten Menschen so bewußt seelische Schmerzen zuzufügen? Wie konnte so etwas möglich sein?
Ich hielt mit meiner Freundin Email-Kontakt. Ich sprach ihr Mut zu, stärkte sie mit Worten aus der Bibel, betete mit ihr. Sie tat mir so leid, doch mehr konnte ich leider nicht für sie tun. Ich fing an, für diese Situation zu beten. Und ich bat meine engsten Freunde, denen ich vertraue, ebenfalls für meine Freundin zu beten. Viele meiner Freunde kennen sie nicht persönlich, aber sie taten es bereitwillig mit mir.
Ich war sehr dankbar und glaubte daran, dass unser Gott aus dieser furchtbaren Situation etwas Gutes schaffen konnte. Was ich nicht wusste war, dass meine Freundin das Gleiche tat. Sie aktivierte ihren Freundeskreis, gab ihren Mann im Gebet in Gottes Hände.
Gleichzeitig vergab sie ihm jede Gemeinheit sofort, nachdem er sie ausgesprochen hatte – was in diesen Wochen täglich mehrmals notwendig war, wie sie mir später erzählte. Und das war der Schlüssel! Viele Menschen standen sozusagen für diese gläubige Frau und ihren boshaften Mann vor Gott im Gebet. Sie selbst tat wie gesagt, ihr Möglichstes dazu, indem sie ihm sofort vergab. Und dies hatte seine Wirkung!
Sie wurde ruhiger, gelassener. Das irritierte anscheinend den wütenden Mann und die Attacken nahmen deutlich ab. Er benahm sich zwar weiterhin sehr abweisend und war wortkarg, doch die verletzenden Worte blieben somit auch aus.  

Meine Freundin hatte einen Weg gefunden, mit dieser Situation umzugehen. Ich dachte damals, wie können Menschen solche Gemeinheiten verkraften? Wie konnte jemand neuen Mut fassen, wenn alles in Scherben fiel? Und vorallem, wie konnte man solche bösen Attacken im Keim ersticken? Heute, da einige Monate darüber vergangen sind – und mir meine Freundin Erstaunliches mitgeteilt hat – sehe ich zwar immer noch den Schmerz, den dieser Mann seiner kranken Frau zugefügt hat, doch ich sehe auch den positiven Nutzen, den meine Freundin daraus ziehen durfte. 

Jesus sagte in der Zeit, als er auf der Erde war:

Joh 14, Vers 13 (Luther 1984)

Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn.

und in Matthäus 18, Vers 20 lesen wir:

Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“                                                                                                                                                                                                                 Quelle:Luther-Bibel

Instinktiv hatte meine Freundin genau das getan. Sie bat Jesus, ihr beizustehen, ihr Frieden inmitten dieser Attacken ihres Mannes zu geben und sie vergab ihrem Mann sofort seine rüden Worte, sobald er sie aussprach. Leicht fiel es ihr nicht, so teilte sie mir mit, doch sie vertraute Gott und tat dies im Gehorsam Seinem Wort gegenüber. Auch die Gebete, die wir alle für sie und ihren Mann zu Gott schickten, waren fruchtbar. Sie sagte, sie hätte „den Frieden Gottes, der alle Vernunft übersteigt“ erlebt.

Meine Freundin wurde zwischenzeitlich zum zweiten Mal operiert. Die Ärzte entfernten die befallene Hautstelle. Sie hatte auch nach dieser Operation keiner größeren Beschwerden. Jedoch wurde ihr nahe gelegt, dass Bestrahlungen notwendig wären. Auch dies ließ sie über sich ergehen.

Was sich jedoch im Gegensatz zu ihren Erfahrungen mit ihrem Mann bei der ersten Operation verändert hatte, war ihre eigene Einstellung. Damals suchte sie Halt, Geborgenheit, Sicherheit, Trost, Mitgefühl, all die wichtigen Dinge, die Menschen in solchen Extrem-Situationen brauchen, bei ihrem Mann. Doch im Laufe der Zeit, bei den weiteren Behandlungen, vertraute sie von Anfang an Gott ihren Tagesablauf an. Das Ergebnis war innere Ruhe, Vertrauen in Gottes Plan für ihr Leben. Ihr Mann war nicht mehr ihre erste Anlaufstelle, sondern Gott. Ihr Mann wurde ebenfalls ruhiger, es schien, als würde ihre Ruhe auf ihn übergehen. Vielleicht nahm dies auch den Druck von ihm.

Lehrgang für mich selbst

Inzwischen hat sich die Lage im Hause meiner Freundin wieder beruhigt. Gott sei Dank! Doch was für mich persönlich als Lehrgang aus dieser Situation hervorging, ist mir sehr wertvoll geworden. Ich beschäftigte mich, wie gesagt, in dieser Zeit intensiv mit dem Wort „Wertschätzen“.
Wertschätzung fängt bereits bei der Geburt eines Menschen an. Es ist ja allseits bekannt, dass Säuglinge, denen man keine Beachtung schenkt, nach kurzer Zeit sogar sterben können, wobei Säuglinge, die man von Anfang an fördert, ihnen Beachtung und Liebe entgegenbringt, prachtvoll gedeihen, ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln und ihren Mitmenschen später Wertachtung und Respekt entgegen bringen können. Also kann man davon ausgehen, dass Wertschätzung ein Grundbedürfnis für unser Leben ist.
Wie furchtbar jedoch die Auswirkungen werden können, wenn Menschen dieses Grundbedürfnis nicht entgegen gebracht wird, sieht man leider immer häufiger in unserer Gesellschaft. Kälte und Ablehnung im Umgang miteinander wächst stetig, Gleichzeitig steigt der Pegel für die Bereitschaft zu Gewalt enorm an. Selbstwert wird nicht mehr gefördert. Freundschaften können nicht mehr gepflegt werden, weil die Grundlagen dazu fehlen – es ist erschreckend.
Selbst die Kommentare in meinem unmittelbaren Umfeld, die ich damals bekam, als ich für meine Freundin um Gebet bat, waren erschreckend. Welche Geschichten mir erzählt wurden, war unglaublich. Jeder hatte irgendwann und irgendwie mit fehlender Wertachtung zu kämpfen. Ich konnte aus den Gesprächen immer noch Verletzungen, ja bis zu psychischen Schäden heraushören, die Menschen durch fehlende Wertschätzung oder verletzendes Verhalten ihrer Mitmenschen erlitten hatten. Seit dieser Geschichte mit meiner Freundin bin ich sehr sensibel für Wertschätzung geworden. Mir fällt viel schneller auf, wenn Menschen um mich herum sich negativ und auch positiv verhalten. Ich studiere regelrecht solches Verhalten. Und ich muss sagen, dass es mir noch nie so klar war, mit wem ich in Zukunft meine Zeit verbringen möchte. Jedenfalls nicht mit Menschen, die ihr Gegenüber nicht wertschätzend behandeln.

Ich habe anfangs geschrieben, dass ich so begeistert von der Quintessenz dieser Erfahrung bin. Dazu möchte ich dir noch ein paar Gedanken mit auf deinen Weg geben. Nicht nur meine Freundin, die diese schreckliche Erfahrung machen musste, hat daraus gelernt, nein ich selbst ebenso. Gelernt haben wir, dass wir uns nicht an Menschen hängen, sondern in allen Dingen Gottes Nähe suchen sollen. Ihm vertrauen, Ihm alles zutrauen dürfen. Diese Erkenntnis hat in mir selbst unglaubliche Veränderungen mit sich gebracht. Ich bin, genau wie meine Freundin, ein Mensch, der die Nähe anderer Menschen sucht. Speziell natürlich zu meinem Ehemann und meinen Kindern. Man denkt doch, man kann sich anlehnen, wenn das Leben ab und zu seine Tribute fordert. Man würde gerne alle Kraft aus dem Partner oder den Kindern ziehen, doch ich glaube, dies ist verkehrt. Ich habe die Story meiner Freundin nur aus der Ferne miterlebt und deshalb glaube ich auch, aus einem anderen Blickwinkel auf die Situationen sehen zu können. Ich habe erkannt, dass letztendlich nur Gott den Frieden und die Gelassenheit schenken kann, die wir Menschen täglich brauchen. Und wie du vorne gelesen hast, wurde vor vielen tausend Jahren bereits in der Bibel festgehalten, dass Gott uns liebt. Ich glaube, das ist der Schlüssel. Wenn Gott liebt, ist das etwas anders, als wenn Menschen lieben. Menschen können schnell überfordert sein, doch Gott niemals. Ich weiß gewiss, dass wir alle von Gott wertgeschätzt, wertgeachtet, und insbesondere geliebt sind. Welch ein Geschenk! Welch ein Privileg!

Wer bestimmt nun unseren Wert? Ich glaube, nach dieser Erfahrung, dass einzig und alleine die Beziehung, die wir zu Gott haben, uns ganz klar erkennen läßt, wer wir sind. Gehe davon aus, dass Gott dich geschaffen hat – das kannst du in Psalm 139 lesen…

1 Für den Chorleiter: Ein Psalm Davids. Herr, du hast mein Herz geprüft und weißt alles über mich.

2 Wenn ich sitze oder wenn ich aufstehe, du weißt es. Du kennst alle meine Gedanken.

3 Wenn ich gehe oder wenn ich ausruhe, du siehst es und bist mit allem, was ich tue, vertraut.

4 Und du, Herr, weißt, was ich sagen möchte, noch bevor ich es ausspreche.

5 Du bist vor mir und hinter mir und legst deine schützende Hand auf mich.

6 Dieses Wissen ist zu wunderbar für mich, zu groß, als dass ich es begreifen könnte!

7 Wohin sollte ich fliehen vor deinem Geist, und wo könnte ich deiner Gegenwart entrinnen?

8 Flöge ich hinauf in den Himmel, so bist du da; stiege ich hinab ins Totenreich1, so bist du auch da.

9 Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer,

10 würde deine Hand mich auch dort führen und dein starker Arm mich halten.

11 Bäte ich die Finsternis, mich zu verbergen, und das Licht um mich her, Nacht zu werden –

12 könnte ich mich dennoch nicht vor dir verstecken; denn die Nacht leuchtet so hell wie der Tag und die Finsternis wie das Licht.

13 Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt.

14 Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.

15 Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes.

16 Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.

17 Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele.

18 Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand! Und wenn ich am Morgen erwache, bin ich immer noch bei dir!                                                                                                      Quelle: Neues Leben-Übersetzung

Hier siehst du klar, deutlicher kann man es nicht gesagt bekommen, WER du bist – Gottes geliebtes Wesen! Die Folgerung dazu ist, dass du niemals von Gott geringschätzig behandelt werden wirst! Und somit hat im Grunde kein Mensch, wer auch immer es sein mag, das Recht, dich geringschätzig zu behandeln. NIEMAND!

Meine Freundin musste die bitterböse Erfahrung von Missachtung und Ablehnung machen, gleichzeitig  jedoch bekam sie DIESE Erkenntnis! Sie sagt heute, so schlimm die Zeit auch gewesen sein mag, sie hat sich noch niemals geliebter und angenommener gefühlt, als nach dieser schlimmen Zeit. Gott ist ihr Anker geworden, Er alleine kann ihr geben, was auch immer sie braucht. Die Eskapaden ihres Mannes sind immer noch nervtötend, aber sie verletzen nicht mehr – das ist der Gewinn für sie!

Wer hätte gedacht, dass ihr Unfall und die Krebs-Diagnose letztendlich zu ihrem größten Gewinn werden würden!

Dir liebe Leserin – lieber Leser – wünsche ich sehr, dass du deinen Wert künftig nicht mehr an dem Benehmen deiner Mitmenschen misst. Du bist wertvoll! Du bist geliebt! Von dem, der die Welt in Seinen Händen hält! Das ist nicht zu toppen!

Sei fest gesegnet!

   

 

 

Gott segne dich… Nur eine Floskel oder eine übernatürliche Kraft

Posted by on 01 Apr 2014 | Filed under: Books - aktuelle Manuskripte

Gott segne dich – Nur eine Floskel oder eine übernatürliche Kraft

Der Herr segne dich!
Sei gesegnet!
Viel Glück und viel Segen!

Diese Worte kenne wir in der Regel alle.
Wer wurde nicht schon irgendwann einmal „gesegnet“? Meist hört man diese Worte bei Feierlichkeiten, bei besonderen Anlässen. Jemand, der „gläubig“ ist, wünscht dir „Alles Gute und Gottes Segen!“ Es mag dich berühren oder nicht, je nachdem wie du zu solchen Redewendungen des christlichen Glaubens stehst. Doch was steckt tatsächlich hinter solchen gut gemeinten Wünschen?
Wie du unschwer an meinen Publikationen sehen kannst, bin ich eine an Gott und Jesus und den Heiligen Geist glaubende Person. Ich liebe und verehre den Gott der Juden, der sich der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs nennt und genau so Jesus, der der Sohn dieses Gottes genannt wird.
Im Sprachgebrauch dieses Glaubens gehört „Segen aussprechen“ gewohnheitsmäßig dazu.
An sehr vielen Stellen der Bibel, dem inspiriert aufgeschriebenen Wort Gottes, findet man diesen ausgesprochenen Segen. Also gehört dieses Segnen sozusagen zu den wohlgemeinten Ritualen der Juden und Christen.
Doch ehrlich gesagt, hatte ich damit Mühe, und das solange ich an Gott glaube – und dies sind immerhin inzwischen 25 Jahre! Mir war es eher peinlich, „gesegnet“ zu werden und ich selbst konnte diese Worte gar nicht aussprechen, es war mir irgendwie suspekt.
Wohlgemerkt, ich liebe Gott seit ich Ihn kennen gelernt habe, doch dieser Part war wie gesagt, nicht so mein Ding.
Ich hörte meist an den Gottesdienst-Sonntagen ständig Leute, die andere Leute segneten. Ich wollte dies jedoch nicht bei mir und lenkte die Aufmerksamkeit immer schnell in eine andere Richtung. Es hörte sich in meinen Ohren immer irgendwie abgedroschen, so als Floskel dahingesagt, nicht ernst gemeint usw. an.
Irgendwann, es ist vielleicht ein Jahr erst her, lag ich nachts wach in meinem Bett und dachte über „segnen“ nach. Ich hatte am Abend zuvor einige Passagen der Bibel gelesen und war auf eine Stelle gestoßen, in der es um einen von Gott selbst ausgesprochenen Segen ging. Diese Worte, die ich dort las, waren so kraftvoll, sie waren eine Verheißung Gottes an Abraham, der ja bekanntlich der Stammvater der Juden wurde, bis heute!
Dieser Segen lautete folgendermaßen:

1 – Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will.
2 – Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.
3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.                                                                                                                1. Mose 12,1-3 Luther

Mir war beim Lesen aufgefallen, dass Gott selbst sprach, dass Er Abram, dessen Namen Er später in Abraham umbenannte, einen Auftrag gab „geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land…“ und Abram gleichzeitig Seine Hilfe und Wegbegleitung auf diesen Weg in ein unbekanntes Land, zusagte „in ein Land, das ICH dir zeigen will!“
Ich war irgendwie berührt, dass Gott diesen Mann, der plötzlich aus dem Namengewirr der Bibel auftauchte, auf diese Weise ansprach und anscheinend in diesem Moment in Gottes Planung für uns Menschen von Bedeutung wurde.
Und es  berührte mich, dass Gott Abram zwar einen Auftrag gab, doch im gleichen Atemzug Seine Hilfe und Begleitung zusagte. Ich dachte bei mir, wenn die Bibel heute genau so Gültigkeit hat, wie damals vor tausenden von Jahren, dann könnte man doch das Gleiche heute ebenso erleben.
Wir wissen aus der Geschichte, dass Abram, später Abraham auf unglaubliche Art und Weise zu seiner Aufgabe als Stammvater eines ganzen Volkes wurde, Dies kannst du bei 1. Mose im Alten Testament der Bibel gerne nachlesen.
Um bei meinem Text zu bleiben, lesen wir im Anschluß an die Aufgabenstellung den von Gott selbst ausgesprochenen Segen. Vor den Segen stellte Er eine Verheißung, die so unmöglich im Zusammenhang mit Abrahams Lebensgeschichte stand, dass man schon einiges an Glauben aufbieten muss, um dies überhaupt annehmen zu können. Abraham war zu diesem Zeitpunkt 90 Jahre alt, seine Frau Sara  80 Jahre. Sie hatten keine Kinder und nach der Biologie der Menschen war ein Kind in diesem Alter auch mehr als ausgeschlossen. Doch Gott sagte:
„2 – Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.
Hier haben wir den ersten ausgesprochenen Segen. Wie sollte Abraham kinderlos zu einem großen Volk werden? Stelle dir einmal vor, dir würde so etwas passieren, würdest du das glauben? Eher doch nicht! Doch Gott sagte Abraham dies zu und in der Bibel lesen wir darüber: Und Abraham glaubte. Gott selbst sagte Abraham zu ihn zu segnen – und Abraham sollte ein Segen sein.
Und die letzte Passage dieses Textes spricht von einer sehr großen Verheißung, die bis heute Gültigkeit hat: 3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.
„Alle Geschlechter auf Erden“ sind ALLE Menschen dieser Erde, also auch du und ich! Das bedeutet, jeder Mensch auf der Erde wird von Gott selbst gesegnet! Das war eine große Erkenntnis für mich. Zumal ich einige Jahre zuvor diesen Satz „du wirst noch Vielen zu Segen sein!“ von unserem Pastor  gesagt bekommen hatte. Diese Worte schwangen in meinem Herzen und darum dachte ich wohl in dieser Nacht noch einmal über „segnen“ nach.
Nun, ich lag also da in meinem Bett und grübelte über segnen nach, als plötzlich vor meinem inneren Auge eine Art Film ablief, so als würde man mit wachem Verstand träumen. Ich sah Menschen stehen, über denen von anderen Menschen ein Segen in verschiedenen Varianten ausgesprochen wurde. Diejenigen, die den Segen aussprachen, waren mit einer Art Aura umgeben, so einer Art Membrane, die sie völlig umgab. In dem Moment, in dem sie einen Segen über eine weitere Person aussprachen, ging diese Membrane auch auf die „Gesegneten“ über. Diese Blase, sie hatte Ähnlichkeit mit einer übergroßen Seifenblase schwang um die gesegnete Person herum und gab ihr Schutz.
Dieses Bild war sehr beruhigend und mutmachend für mich. Ich begriff, dass „segnen“ keinesfalls eine nur dahergesagte Floskel von gläubigen Menschen war, sondern eine mit großer Kraft ausgestattete Geste, die zwar von Menschen ausgesprochen wurde, die jedoch in der geistigen Welt genau diesen Schutz bot, den die sichtbare Membrane bot.
Jedes Mal, wenn ein Mensch gesegnet wird, wird diese Membrane erneuert und gibt Schutz, Geborgenheit, Sicherheit in Gott. Das gefiel mir sehr!
So zeigte mir der Herr die wahre Bedeutung und die Auswirkungen eines ausgesprochenen Segens! Seitdem gefällt es mir sehr gut, wenn mich jemand auf irgend eine Art und Weise segnet – und dass ich im Gegenzug nun überall da, wo es gerade angebracht ist, die Menschen zu segnen, eben um diesen Membran-Schutz weiter zu geben.
Mein Fazit ist, dass Gottes Segen in keinster Weise „nur eine Floskel“ ist. Nein, es ist glaube ich das größte Geschenk, das du einem anderen Menschen geben kannst! Seitdem endet jede Email, die ich versende mit diesen Worten:
„Und das Beste kommt zum Schluß: Der Herr segne dich!“
In diesem Sinne: Sei gesegnet!

 

 

 

 

 

Gott segne dich – Nur eine Floskel oder eine übernatürliche Kraft ?!

Posted by on 29 Mrz 2014 | Filed under: Books - aktuelle Manuskripte

Überall hört man in christlichen Kreisen diesen Satz…

„Gott segne dich“

„Der Herr segne dich“

„Sei gesegnet“

„Viel Segen“

Ist es nur eine dahin gesagte Floskel oder verbirgt sich dahinter

wirklich eine übernatürliche Kraft….

zu diesem Thema habe ich eine wunderbare Erklärung bekommen….

Bleibe mit mir in Verbindung – schau ab und an auf meinen Blog…

Ich werde das Manuskript zu diesem neuen Mutmacher-Büchlein

hier vor der Drucklegung zum Mitlesen und Mitfreuen veröffentlichen!

Ich sage schon mal – wir sehn uns!

Liebe Grüße!

 

 

Warum (nicht) ich?! – Von den Widrigkeiten des Lebens…

Posted by on 29 Mrz 2014 | Filed under: Books - aktuelle Manuskripte

Ihr Lieben!

Dies ist der Titel für eines meiner nächsten Mutmacher-Büchlein.

Bleibt dran… lest mein Manuskript einfach mit…

Inmitten einer sich unverhofft gezeigten Krankheit zeigte mir Gott die Notwendigkeit,

„auf Ihn zu sehen“….

Ich durfte Ihn erleben, nicht wie ich mir die Lösung dachte, sondern wie ER gedachte,

diese ernste Sache für mich zu lösen! Und mir dabei gleich noch eine Lektion in

„Vertrau-Mir!“ zu erteilen!

Sei gespannt!

 

Das KOMMA ist der PUNKT – Betrachtung von Römer 8, 28

Posted by on 18 Jun 2012 | Filed under: Allgemein

17.06.2012

Das „Komma“ ist der „Punkt“

Eine Betrachtung zu Römer 8, 28:

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.“

Ich weiß noch gut den Zeitpunkt, als zum ersten Mal die Frage in mir aufkam, wozu ich auf diese Erde gekommen bin. Es war kurz nach meinem 25. Geburtstag. Es schien mir damals, als hätte ich „alles“ im Leben erreicht, was man erreichen konnte. Ich war verheiratet, hatte zwei liebenswerte Kinder, wir hatten ein eigenes Haus, Autos, alle erdenklich nötigen und unnötigen elektrische Geräte, wir hatten genug Kleidung, Essen soundso. Wir konnten uns Urlaub leisten und sparten an nichts. Mit diesen Gedanken lag ich eines Abends im Bett und schaute meinem Mann zu, wie er seine Arbeitskleidung für den nächsten Tag zurecht legte.

Ich dachte über mein Leben nach und dass es wohl ab jetzt langweilig werden würde, da ich, wie gesagt, der Meinung war, alles im Leben erreicht zu haben.

Ja, lächle nur, lieber Leser. In der Jugend ist man sehr blauäugig. Und das war ich absolut. Was zwischen meinem 25. Lebensjahr und heute, da ich auf die 60er Marke zusteuere, passiert ist, sprengt alle meine damaligen Vorstellungen von einem langweiligen Leben.

Kurz zusammengefasst wurde es sehr turbulent. Höhen und Tiefen musste ich durchleben, Prüfungen bestehen. Mich beweisen, durchboxen, ich musste lernen, mich zurück zu nehmen, mich zu behaupten. Ich musste durch schlimme Krankheitszeiten… Willkommen im richtigen Leben, das nach dem 25. Geburtstag tatsächlich weiter geht!

Nun – da wir alle solche Zeiten erleben, der eine kürzer, der andere länger, muss es doch irgendeinen vernünftigen Grund geben, WARUM wir, gerade wir, gerade ich, hier auf dieser Erde lebe. Warum lebe ich in einer Zeit, in der die rasanten Entwicklungen unserer Zivilisation inzwischen fast den Rahmen des Begreifens sprengen. Und nicht im Mittelalter oder vor tausend Jahren oder in tausend Jahren… sondern genau JETZT!

Diese Frage hing über Jahre wie ein riesiges Fragezeichen über meinem Leben. Bis zu einem Moment… einem einzigen Moment, als ich das KOMMA wahrnahm. Nicht nur ein ganz gewöhnliches Komma, nein DAS Komma überhaupt!

Der PUNKT, warum wir leben, in einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort, mit bestimmten Voraussetzungen, ist einzig und allein in diesem KOMMA zu finden!

Nachdem ich mit 35 Jahren inmitten einer ziemlich heftigen Krankheit Gott fand, nachdem ich diesem Gott folgen und gehorchen, nach seinem Willen leben wollte, nachdem ich über zwanzig Jahre an diesem Thema herumgebastelt hatte, nachdem dieser liebende Gott anscheinend genug von meinem ewigen Fragen nach dem WARUM meines Lebens hatte, offenbarte sich mir mein Komma. Es ist nicht nur MEIN Komma, sondern das Komma aller, die nach Gott Ausschau halten.

Schau her lieber Leser. Ich will dir das Komma zeigen!

In Römer 8, 28 in der Bibel lesen wir:

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen die nach seinem Ratschluss berufen sind.“

Zerlegen wir diesen Schlüsselsatz in seine Einzelteile, finden wir dies:

„Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen!“

Da hätten wir also folgende Grundaussagen: Zuerst einmal ist es ein Hauptbestandteil, Gott lieben zu wollen.

°denen die Gott lieben°

Also ist es zuerst meine Entscheidung, Gott lieben zu wollen. So wie ich dies in den über 20 Jahren meines eigenen „Gott-lieben-wollens“ getan habe. Dazu kommt das Wissen, das Glauben, die Gewissheit, dass es so IST! Nun, was IST so? Dass denen, die Gott lieben

°alle Dinge zum Besten dienen°

Das heißt doch im Klartext, dass ALLES, was wir durchleben müssen oder dürfen oder wollen, egal was es auch sein mag, uns „ZUM BESTEN DIENT“ Wenn wir jedoch die Realität der Tage unseres Lebens genauer unter die Lupe nehmen, kommen wir zu dem größten Fragezeichen aller Zeiten.

WARUM????

Fragen wie: Warum passiert uns Dies und Das, was wir nicht verstehen? Oder warum haben wir auf Dies und Das keinen Einfluss obwohl wir alles Erdenkliche versuchen? Oder warum müssen wir durch Kummer und Leid? Wenn jedoch in der Bibel festgehalten wurde, dass uns alle Dinge zum Besten dienen, nicht vielleicht dienen, oder dass uns nur einige Dinge dienen und nicht alle, dann hat das sicher einen tieferen Grund.

Und wenn wir dazu auch noch den Glauben haben, dass Gott dies alles für uns WILL, dann muss es doch eine Erklärung dafür geben.

So also lag ich über zwanzig Jahre Gott in den Ohren und habe um Erkenntnis gebeten, warum ich manchmal grenzwertige Probleme durchstehen musste. Mehr als einmal hatte ich überhaupt keine Lust mehr auf die Umstände in meinem Leben. Ich bin von Natur aus ein Mensch, der seine Ruhe haben möchte. Harmonie im Zwischenmenschlichen ist eines meiner großen Herausforderungen bis heute. Streit will ich nicht, Ungerechtigkeit treibt mich in Verzweiflung.  Doch es war einfach so, es veränderte sich meist nichts, obwohl ich darum betete. Eines Tages, als ich einmal nicht vor Gott jammerte und „einfach nur“ in der Bibel gelesen habe, fand ich diesen Satz, der meine Welt gewaltig bewegte!

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, (KOMMA) die nach seinem Ratschluss berufen sind.“

Dies war der Augenblick, als ich etwas ahnte. Sollte ich, gerade ICH, von Gott BERUFEN sein?!? Sollte Gott den Entschluss gefasst haben, einen speziellen Auftrag für mich in meinem Leben zu haben? Also, ehrlich gesagt war ich eher der Meinung, nicht so wichtig für meine Umwelt zu sein, als dass ich die Ehre hatte, von Gott selbst „berufen“ zu sein, Seinen Willen zu tun. Dieser Gedanke war mir einige Nummern zu groß. Aber Gott zeigte mir ab diesem Zeitpunkt immer auf neue Art und Weise, dass es anscheinend doch Sein Wille war, mich zu gebrauchen.

Wie zeigte sich dies konkret? Es ging natürlich nicht von einem Tag auf den anderen. Heute sind seit meinem JA zu Gott fast 25 Jahre vergangen und ich kann überblickend sagen, dass sich alles, was mir inzwischen widerfahren ist, wie ein großes Puzzle gestaltet. Immer neue Erfahrungen und Erkenntnisse kommen in mein Leben. Ich wachse sozusagen in meine Berufung hinein. Man könnte es als eine Art Ausbildung auf Lebenszeit beschreiben.

Ich erinnere mich an einen Ausspruch eines meiner Lehrer, als ich noch in der Grundschule, also gerade mal etwas 10 Jahre alt war, der zu meiner Mutter sagte, man müsse mich „verstehen um mich zu verstehen“. Ein suspekter Satz, doch treffend für mich. Es gibt Menschen, die verstehen meine Art sofort, andere finden keinen Zugang zu meinem Denken. Dies war im Laufe meines Lebens ab und an ein großes Problem für mich. Wollte ich doch allen Menschen alles recht machen. Nur ich kam irgendwie immer falsch an. Bei Menschen, die mich sozusagen verstanden, wurde ich unsicher, ob ich denn auch ihren Erwartungen entsprach, mit dem Resultat, dass ich mich dann zurückzog, nur um keinen Fehler zu machen. Heute weiß ich mehr. Dieses Anderssein ist ein Baustein meiner Berufung.

Natürlich sind fast sechzig Jahre nicht in einem Satz erklärt, doch zusammenfassend könnte meine neue Lebensart so beschrieben werden:

Ich BIN anders, als viele Menschen. Meine Phantasie und Kreativität wurde mir in die Wiege gelegt. Vieles, was Menschen zuerst mühsam erlernen müssen, kann ich einfach so tun. Diese Begabungen hat mein Vater bereits in mir gesehen, als ich noch ziemlich klein war. Ich half ihm mit Begeisterung in seiner Schreinerwerkstatt, sah Arbeitsabläufe voraus und gab ihm das richtige Werkzeug zum rechten Moment. Ich erinnere mich noch, wie begeistert mein Vater oftmals regiert hat, wenn ich ihm als kleines Mädchen bei der Arbeit half. Natürlich gingen manche meiner Experimente auch schief, doch das stachelte nur meinen Ehrgeiz an, einen neuen Versuch zu starten.

Teil meiner Lebensart ist auch Durchhaltevermögen und Verlässlichkeit. Diese Eigenschaften brachten mir mit Mitte Dreißig eine schlimme Krankheit ein. Doch wie ich schon sagte, heute betrachte ich diese Lebensumstände als das Fundament für mein jetziges Leben mit und für Gott.

In meiner tiefsten Not war ich anscheinend reif für Gottes Plan für mein Leben. Ich fand Gott, suchte immer mehr in der Bibel nach Antworten, fand diese immer, ausnahmslos. Doch daraus resultierte natürlich nicht nur eitel Sonnenschein, sondern ich wurde Stück für Stück gefordert, mein Leben zu überdenken und gleichzeitig gefördert, diese Umstellungen auch durchführen zu können.

Eines Tages war der Moment gekommen, in dem Gott mir durch meinen Pastor eine Verheißung gab. Er sagte diesen wunderbaren Satz:

„Der Himmel steht offen über dir und du wirst noch Vielen zum Segen sein!“

WOW! Ich erinnere mich noch, dass dieser Satz wie ein Strom durch meinen Körper ging. Wenn der Himmel über mir offen steht, dann heißt dies im Klartext, dass ich uneingeschränkten Zugang zu Gottes Reden habe. Und dass ich Vielen zum Segen sein werde ist eine Dimension, die ich zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht richtig erfassen konnte. Doch Gott steht zu Seinem Wort. Schritt für Schritt verstand ich diese Verheißung. Mein Anspruch wurde immer größer, Gott dienen zu können.

Eines Tages während eines Urlaubs in Österreich „sprach“ Gott dann mit mir über meine Berufung. Es war mitten in der Nacht, als ich im Schlaf hörte, wie jemand meinen Namen aussprach. Ganz sanft hörte ich eine Stimme ELKE sagen. Dies geschah mehrmals, bis ich davon aufwachte. Wieso ich dies verstand, kann ich nicht sagen, doch in mir war eine Gewissheit, dass Gott redete. Und da ich bereits über zwanzig Jahre die Bibel las, kannte ich natürlich auch die Stellen, wo Menschen von Gott angesprochen wurden und reagierten. Eine Stelle im Buch 1. Samuel zum Beispiel besagt: „Rede Herr, denn Dein Knecht hört!“ (1 Sam 3,9) In dieser Nacht war auch ich bereit, Gott reden zu lassen.

Gott befahl mir nicht, er fragte.

„Willst du mein Lobpreiser sein, mein Anbeter, ein Fürbitter? Willst du Mir danken? Willst du darüber schreiben?“

Genau so stellte Er die Frage, wörtlich! Ich werde diese Sätze nie vergessen. Mein Herz klopfte heftig. Hier möchte ich noch erwähnen, dass Gott zwar Seine Menschen beruft, aber trotzdem der Wille des Menschen immer vor Gottes Willen stehen wird. Dafür wurde uns ein freier Wille gegeben. Ich hätte nein sagen können, und Gott hätte wahrscheinlich nicht mehr gefragt. Doch mehr als alles andere auf der Welt, wollte ich endlich das tun, wozu ich auf der Erde bestimmt war.

Was bedeutete diese „Berufung zum Lobpreise, zum Anbeter, zum Fürbitter, zum Danken… was meinte Gott mit „darüber schreiben“? Ich verstand diese Worte anfänglich nicht wirklich, also besorgte ich mir Lektüre über diese Begriffe und staunte nicht schlecht. Manche Menschen werden zum Predigen berufen, andere für die Mission, andere zum Evangelisieren, wieder andere gehen in die Seelsorge oder finden in sozialen Einrichtungen ihre Berufung. Ich jedoch „durfte“ Gott anbeten, Ihn loben und Ihm danken. Gott ist unser Schöpfer, Er weiß, und wusste, was ich gerne aus tiefstem Herzen tun wollte, bevor ich es selbst wusste. Er hat mich erschaffen. Er weiß am besten, wozu ich fähig bin und was ich mit Hingabe kann, nämlich sehr kreativ sein.

Viele „Zufälle“ folgten dieser Berufung. Eine Frau bot mir ein kleines E-Piano zum Kauf an. Seit meiner Jugend wünschte ich mir, Klavier spielen zu können, doch leider hatte ich nie Zeit dazu, um es zu lernen. Nun plötzlich stand ein kleines Klavier in meinem Haus. Ich setzte mich daran, spielte einfach mit den Tasten und bemerkte sofort, dass ich ohne auch nur eine Note lesen zu können, Melodien spielen konnte, die mir spontan einfielen. Ich erinnere mich noch, dass mein Mann und unser damaliger Hund in das Zimmer kamen, als ich auf dem kleinen Klavier so vor mich hin spielte. Mein Mann legte sich entspannt aufs Sofa und mein Hund legte sich davor auf den Boden. Beide schliefen völlig relaxt ein, während ich spielte. Da verstand ich, was Lobpreismusik bedeutet. Ich habe mir inzwischen ein großes E-Piano mit der neuesten Technik gekauft und Gott gibt mir ständig Impulse für neue Lobpreislieder. Inzwischen sind es über 50 Lieder geworden, die ich selbst spielen und direkt auf den PC spielen kann.

Aus dieser Lobpreismusik heraus begann meine „Anbetung“. Die beiden Teile gehören zusammen. Ich empfinde es immer noch als eine sehr große Ehre, Gott auf diese Weise anbeten zu dürfen.

Nun kam das Thema „Fürbitte“. Auch hiervon hatte ich keine Ahnung. Was war Fürbitte? Ich begriff, dass dieses Wort auseinender gelesen bedeuten konnte „Für jemanden zu bitten“. Als ich dies verstanden hatte, wurde ich von Gott immer wieder auf Menschen aufmerksam gemacht, die Gebet brauchten. Ich betete nicht mit ihnen, sondern für sie. Ich sah eine Not und brachte sie sofort vor Gott. Oder jemand rief mich an und bat um Gebet für irgendetwas oder irgendjemanden. Gott lehrte mich, nicht lange zu warten, sondern sofort zu beten.

Ein gravierendes Erlebnis zu diesem Thema hatte ich mit meinem eigenen Mann. Er war geschäftlich auf der stark befahrenen A8 in Richtung Bodensee unterwegs. Ich saß daheim gerade am Frühstück, als ich plötzlich einen inneren Impuls bekam: „Gib Mir deinen Mann – JETZT!“ Auch in diesem Moment wusste ich instinktiv, dass Gott mit mir redete, obwohl es nur eine Art Gefühlsregung war. Doch ich hatte inzwischen gelernt, dass JETZT auch JETZT bedeutet. Also betete ich folgende Worte: Herr ich segne meinen Mann und lege ihn Dir in die Hände. Dein Wille geschehe! Amen!

Mehr betete ich nicht. Ich machte mir auch keine weiteren Gedanken darüber. Bis dann etwa eine Stunde später mein Mann anrief und mir erklärte, was genau in der Zeit passiert war, als Gott mich aufforderte, Ihm meinen Mann zu geben. An seinem Auto löste sich der linke Vorderreifen, rollte quer über die Autobahn, sein Auto blieb im Randsteifen der Autobahn im Gras hängen. Es passierte nichts. Welche Ausmaße diese Sache hätte nehmen können, brauchen wir nicht zu erörtern. Viel zu oft sehen wir im Fernsehen schreckliche Bilder von Massenunfällen. Dies war das gravierendste Erlebnis in meiner Fürbitte. Seitdem höre ich sehr fein auf Gottes Bitten. Wer weiß, was passiert wäre, hätte ich mit meinem Gebet für meinen Mann nicht gleich reagiert.

Ein anderes Mal stand ich in unserer Kirche im Gottesdienst. Es war die Zeit des Lobpreises und der Anbetung. Ich kann in dieser Zeit nicht die Augen offen lassen. Also stand ich da mit geschlossenen Augen und betete Gott an. Plötzlich hatte ich das Gefühl, aufblicken zu müssen und mir fiel eine Person auf, die anscheinend wegen Überarbeitung andauernd mit dem Kopf zuckte. Ich kenne diese Person sehr gut und sie hängt mir auch sehr am Herzen. Es war mir sofort ein Bedürfnis, für diese Person zu bitten. Ich schaute also zu dieser Person hin und flüsterte ein Gebet, dass Gott doch eingreifen möge und schenken möge, dass dieses Zucken aufhört. Zu diesem Zeitpunkt spielte die Musik laut und die Person stand etwa 5 Meter von mir entfernt, es war also unmöglich, dass überhaupt irgendjemand mein geflüstertes Gebet hören konnte. Doch plötzlich drehte sich die Person in meine Richtung um und schaute mich direkt an. Ich war darüber so irritiert, dass ich anfing zu grinsen. Doch dessen nicht genug, drehte sich gleich darauf eine zweite Person zu mir um, von der ich weiß, dass sie in unserer Kirchengemeinde eine „Fürbitterin und Anbeterin“ ist, also die gleiche Berufung hat, wie ich sie habe. Und ich weiß auch, dass sie die Person, die mit dem Kopf zuckt, ebenso in ihrem Herzen hat wie ich dies tue. Auch sie sah mich direkt an und lächelte mir zu. Dies war die zweite Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg mit meiner Fürbitte war. Übrigens hat die Person, für die ich gebetet hatte, während des ganzen Gottesdienstes nicht mehr mit dem Kopf gezuckt. Ich war begeistert.

Natürlich bin ich dankbar, wenn ich höre oder sehe, dass Gott eingreift, dass sich Situationen und Probleme lösen oder dass einfach etwas Positives passiert, egal wofür ich gebetet hatte. Dies ist dann für mich die Vorarbeit für das Danken. Sollte man nicht dankbar sein, wenn man sehen darf, wie Gott eingreift. So fügt sich ein Puzzle an das andere. Und es macht richtig Spaß! Jemand hat einmal gesagt, dass Gott Berufungen ausspricht, die dem Menschen auch „liegen“. Also nicht gegen die Natur eines Menschen arbeiten, sondern mit ihr.

Und da du, lieber Leser nun bereits einiges aus meinen Erfahrungen mit Gott von mir gelesen hast, erübrigt sich die Frage, ob ich schreiben will, wie Gott mich gefragt hatte. Es ist mir ein großes Bedürfnis, all diese schönen Erlebnisse, die ich mit Gott habe, schriftlich festzuhalten. So ergab sich mein Ja zu Seiner Frage, ob ich schreiben will.

Letztendlich, nach fast sechzig Jahren, jetzt wo ich langsam alt werde, habe ich gefunden, wonach ich so lange gesucht hatte. Wozu lebe ich auf dieser Welt? Jetzt habe ich die Antwort gefunden.

Ich lebe hier, genau jetzt, um Gott zu gefallen, um Ihm zu dienen, für andere zum Segen zu werden. Der Himmel IST offen über mir, jederzeit! Ich wurde noch niemals von Gott in einer Situation alleine gelassen. Ich habe eine Bestimmung, die ich täglich leben darf. Interessant ist, dass man nie zu alt wird, um eine Berufung auszuleben. Wie kann man als Lobpreiser oder Anbeter in Rente gehen? Das geht nicht! Oder wie könnte ich die Fürbitte einstellen, wenn ich Not und Leid sehe? Das geht ebenfalls nicht! Und dankbar sein, das ist täglich nötig, damit man nicht unzufrieden wird. Solange wir sehen, wie Gott uns täglich beschenkt, wird Dankbarkeit letztendlich zum täglichen Leben gehören. Übrigens vertreibt Dankbarkeit auch dunkle Gedanken und demzufolge auch Depressionen.

Ja und schreiben werde ich wohl solange, wie meine Finger noch dazu in der Lage sind. Denn was kann man im Alter schöneres hinterlassen, als ein gelebtes Leben!

Also zum Schluss noch einmal betrachtet, ist das KOMMA letztendlich der einzig wahre, wichtigste Punkt im Leben! Denn wären wir nicht berufen, könnte uns nicht alles, was uns widerfährt, zum Besten dienen!

So einfach ist das!

Schließe doch für einen kurzen Moment die Augen und stelle dir dieses Wort in deinem Inneren bildlich vor.

„Berufung“

Höre in dich hinein. Schwingt etwas in deinem Innern, wenn du dieses Wort liest? Wenn ja, dann bitte Gott, dir deine eigene Berufung zu zeigen. Du wirst sehen, es bereichert dein Leben ungemein. Es wird sinnvoll, reich an immer neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. Du bist auf der Gewinnerseite!

Wenn du durch diese kleine Betrachtung über das KOMMA Neues erlebst, würde ich mich freuen, wenn du mir dies mitteilen würdest.

Der Herr segne dich mächtig lieber Leser!

(c) ELECHA-MEDIA 2012

 

Vergebung hat kein Ende

Posted by on 25 Mrz 2012 | Filed under: Books - Gedruckte Mutmacher

Zuerst muss alles vergeben sein, bevor Gott wirken kann!

Und VERGEBUNG hat kein Ende!

Das Kapitel VERGEBUNG in meinem Leben scheint noch nicht abgeschlossen zu sein! Und nicht nur dies, es wird auch enger. Es scheint mir, als würde Gott Sein Netz enger ziehen, wie ein Fischer sein Netz immer mehr zusammen zieht, um die Fische zu sammeln.

Heute war ich beim Gottesdienst in meiner Gemeinde. Wegen der bevorstehenden Gebetsnacht am Karfreitag hatte der Pastor zu einem Fürbitte-Gebet eingeladen. Es ist ja, wie ich schon des Öfteren erwähnt habe, auch meine Berufung, Fürbitterin zu sein. Also ging ich nach dem Gottesdienst zu dem genannten Raum. In diesem Raum steht ein Flügel. Nicht nur ein gewöhnlicher Flügel, sondern ein Steinway! Jahrelang schmachte ich danach, auf diesem schönen Instrument spielen zu dürfen, habe mich jedoch bis heute nicht getraut, zu fragen.

Doch Gott braucht keine Erlaubnis einzuholen. Der Flügel gehört Ihm! Natürlich hätte ich spielen dürfen, ich glaube nicht, dass mir das seitens der Leitung meiner Gemeinde versagt worden wäre, doch ich habe mich, wie gesagt, noch nicht getraut.

Heute war der Zeitpunkt gekommen! Ich war etwas früher in dem Gebetsraum, es waren nur zwei Mitbeter anwesend. Es zog mich wie an einem Gummiband zu dem Flügel hin. Zuerst klimperte ich nur so herum. Doch dann setzte ich mich auf den Hocker und fing an, meine Lobpreislieder zu spielen. Nach ein paar Minuten kamen mehr Menschen in den Raum und ich ließ das Spielen sein. Woraufhin mich einer unserer Ältesten bat, noch etwas weiter zu spielen „weil es so schön ist“, so sagte er wörtlich. Ich war glücklich!

Das Gebet begann mit einem Lobpreislied. Meine Stimme  versagte wieder einmal, was mich sehr ärgerte. Wie konnte ich Lobpreislieder singen, wenn ich keine Stimme habe. Ich habe eine Berufung zum Lobpreis, also brauche ich eine Singstimme – unbedingt! Während um mich herum für die Gebetsnacht gebetet wurde, kam plötzlich ein Impuls in mich. Hier waren die „echten“ Fürbitter versammelt, diejenigen mit Vollmacht! Ich hatte das richtige Umfeld, um für meine Stimme und für meine Atemorgane beten zu lassen. Nach dem Gebet für die Gebetsnacht bat ich die Anwesenden, für meine Stimme zu beten. Sie taten es gerne und ich glaube fest, dass dieses Gebet eine Veränderung bringen wird. So weit so gut. Die Leute verließen nach und nach den Raum bis auf eine Frau. Sie kam auf mich zu und meinte: Elke… Vergebungsbereitschaft! Der Schlüssel für deine Stimme!

Natürlich weiß ich, dass alles, was zwischen Gott und mir steht, wie ein Puffer für Segnungen wirkt. Natürlich weiß ich, dass Gottes Wege außergewöhnlich sind. Natürlich weiß ich, dass ich Anstöße von Seiten Gottes ernst nehmen oder einfach ignorieren kann. Und letztendlich weiß ich genau, dass Seine Anstöße immer zum Segen für mich werden – auch wenn sie manchmal grenzwertig schwer erscheinen!

Ich wusste sofort, was die Frau zu sagen hatte. Sie sah mich mit großen Augen an, es war ihr irgendwie peinlich, mir das sagen zu müssen. Doch ich brauchte keine weitere Erklärung ihrerseits. Es gibt in meinem Leben noch einige nicht vergebene Sachen. Und was mich mitten ins Herz traf. Alle Angelegenheiten, in denen ich noch etwas zu klären habe, sind ein Klacks im Blick auf „die“ Vergebung, die jetzt bevorstehen wird! Ich wusste es – ich weiß es schon lange, doch ich habe es verdrängt, einfach zur Seite geschoben, wollte nichts davon wissen. Eine Person steht in meinem Leben, die diese Vergebung dringend braucht. Meine eigene Mutter!

Ich bekam Herzklopfen, ich weigerte mich innerlich. Alles in mir ging auf Widerstand – doch ich wusste es sofort… Gott wartet! … und wartet… und wartet und wird warten – und ich brauche JETZT meine Singstimme!

Wieder einmal – Schachmatt in einem Zug!

Auf dem Heimweg im Auto habe ich dann ein „Gespräch mit Gott“ geführt. Ja, ich bin bereit, meiner Mutter zu vergeben – doch nur mit Gottes Hilfe! Das war „meine“ Bedingung! Ja ich bin bereit, diesen für mich uneinsehbaren, völlig im Dunkeln liegenden Pfad zu gehen – doch nur an Seiner Hand!

Seit längerer Zeit nervt es mich, dass sie jetzt im fortgeschrittenen Alter alleine in ihrem großen Haus lebt. Eigentlich bin ich ihre Tochter, die ihr helfend zur Seite stehen sollte. Doch meine Mutter ist sehr dominant und ungerecht, ja oft wie ein Hackklotz mir gegenüber. Ich musste im Laufe der Jahrzehnte viele Bosheiten über mich ergehen lassen, und dessen ist noch kein Ende.

Doch Gottes Wegweisung kann ich nicht einfach so ignorieren. Lieber gehe ich diesen Weg, als weiterhin wie ein heiserer Rabe meine Lobpreislieder dahin zu krächzen! BASTA!

Doch Gott gibt uns keine Herausforderungen, wenn Er nicht auch schon den perfekten Lösungs-Plan dazu hat. Ich glaube, Er hätte gerne einen schön gesungenen Lobpreis von mir, warum hätte Er mir sonst diese Berufung und diese Begabung geben sollen. Und schließlich liege ich Ihm ja auch andauernd damit in den Ohren, dass ich meine Singstimme wieder haben WILL! Es ist keine Bitte mehr, sondern ein massives Drängen meinerseits, Er möge endlich etwas tun! Jetzt wo ich diese Sätze hier am PC formuliere, sehe ich meinen Gott wieder lächelnd auf mich herabsehen. Er hat mir Temperament gegeben – jetzt hat er die Frucht vor Augen – besser gesagt in den Ohren!

Nun – ich denke, wenn Gott Gebet effektiv beantworten wird, kann auch unweigerlich so ein Thema wie VERGEBUNG dabei herauskommen. Nun habe ich keine Ausweichmöglichkeit mehr… dies wird der Weg zu meiner schönen Singstimme sein – wie lange es meinerseits dauern wird, hängt davon ab, wie schnell ich die mir gezeigten „Übel“ ausräume.

So einfach, wie Er es mir bei dem Weltgebetstag gemacht hat, wird Er es vielleicht nicht wieder tun. Trotzdem wird jeder Weg, den ich wähle, letztendlich zu dem einen Ziel führen – Den Weg frei zu machen, die Hindernisse zwischen Gott und mir auszuräumen.

Ehrlich gesagt, bin ich sehr gespannt, was jetzt passieren wird. Ich werde alles, was mir widerfährt, hier festhalten und später zum Zeugnis benutzen. Es wird spannend. Ich weiß, dass ich nicht alles alleine tun kann – doch was ich tun KANN, muss ich tun… alles Weitere wird der Herr für mich regeln!

Diese Impulse habe ich zum Beispiel erhalten:

  • Mache eine Aufstellung der Personen, mit denen du nicht 100%ig im Reinen bist
  • Bete darüber – und Ich werde dir zeigen, was zu tun ist!

Ja – das will ich tun! Und weil ich es wichtig erachte, dass alle Leser wirklich nachvollziehen können, warum ich dies hier alles aufnotiere, will ich auch die Personen und ihre Geschichte mit mir kurz erklären.

Zuerst einmal stand meine Mutter vor meinem inneren Auge. Sie ist der Hauptfaktor, sozusagen der größte Brocken. Wenn man mit seiner eigenen Mutter über fast sechs Jahrzehnte keine halbwegs akzeptable Bindung herstellen kann, wird dies nicht leicht – es sei denn, der Herr bereitet schon vorher den Weg. Darauf will ich mich verlassen, glauben und vertrauen.

Dann sind noch zwei Ärzte in meiner „Dich-mag-ich-nicht-Kiste“. Sie haben vor fast fünfzehn Jahren durch falsche Medikamente und Fehleinschätzung eines Krankheitsbildes bei meinem dritten Sohn dafür gesorgt, dass er mit akuten Allergieerscheinungen als Notfall in die Uniklinik eingeliefert werden musste. Die dortigen Ärzte standen tagelang mit ratloser Miene vor meinem damals 15-jährigen Kind, entschieden sich dann, mehr aus Verzweiflung als aus Überzeugung heraus, ihm tagelang den ganzen Körper mit Cortison einzureiben und hatten dabei keine Ahnung, ob dies wirken wird oder ob wir um das Leben unseres  Jungen bangen müssen. Ich bin heute noch sehr wütend auf die Beiden. Nein, ich habe sie die ganzen Jahre einfach ignoriert, wenn wir uns zufällig getroffen haben. Ich hätte ihnen nicht vergeben, obwohl mein Junge gesund wurde. Immer wenn ich ihm auf den blanken Rücken schaue und seine daumendicken Allergie-Narben sehe, bekomme ich erneut einen mächtigen Groll-Anfall den Ärzten gegenüber. Doch ab heute weiß ich, ich muss Kontakt mit ihnen aufnehmen. Nicht in der Praxis, sondern privat. Das wird interessant. Es muss ein Gespräch sein, bei dem Ruhe herrscht, was während der Praxisstunden nicht möglich ist.

Ist es nicht interessant, wenn man über meine Geschichte vom Weltgebetstag der Frauen nachliest. Diese Hürde durfte ich nehmen, ohne große Anstrengung. Nun wird der Weg etwas enger, ich muss selbst zu den Ärzten gehen…. Ich bin gespannt, was Gott da für mich vorbereitet hat.

Eine weitere Sache ist unser Hund. Er hat andauernd irgendeine Krankheit. Und immer wurde sie ihm durch missliche Umstände zuteil. Ich bin deshalb oft sehr ungehalten und ungerecht, denn ich darf ihn immer wieder gesund pflegen, wozu ich oft keine rechte Muse habe. Gott fordert mich auch dahingehend heraus, mehr „Herz“ walten zu lassen. Auch hier gilt – ich brauche mehr tiefe Liebe! Weil Zornausbrüche und böse Worte nicht gerade dienlich sind, Gott zu gefallen. Ich verstehe Seine Gründe dazu. Wie kann Lobpreis und Zornausbruch zusammen passen – das geht nicht!

Außerdem fehlt es mir generell viel zu oft an „Liebe“. Ich urteile oftmals schon lange, bevor ich die Hintergründe für irgendeine Sache weiß. Das ist ein Punkt in meinem Leben, von dem ich längst schon weiß, dass ich daran arbeiten sollte. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr „kleine Füchse“ fallen mir ein.

Es sind nicht nur die nicht ausgesprochenen Vergebungen, zumal es uns selbst sehr gut gefällt, dass uns Gott bereits all unsere Misslichkeiten vergeben hat, sondern anscheinend auch die kleinen Dinge des Lebens, wie schlechte Laune, Diskussionsbereitschaft bei unwichtigen Dingen, Missmut, Lieblosigkeit, Herrschsucht und all die Dinge, die nicht im positiven Bereich liegen.

OK! Jetzt will ich es wissen!

Dieses hier habe ich am Sonntag, den 25. März 2012 aufgeschrieben. Wir werden sehen!

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