Römer 12,2
Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite
Vor kurzem lief eine Sendung von Joyce Meyer im Fernsehen. Ich hörte zu und plötzlich, mitten in ihrer Lehre, sagte sie diese Worte:
Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite!
Bevor ich diese Worte bewusst wahrnahm, war ich in meinen Gedanken eher anderswo. Der Fernseher lief eigentlich nebenbei. Ich erinnere mich noch, dass ich über einige Unpässlichkeiten und Unstimmigkeiten in meinem momentanen Lebensablauf nachdachte bis dieser Satz sich in mir festbiss. Ich dachte, wie recht sie doch hat.
Was können wir nicht im Laufe eines vergehenden Tages erleben. Ich durchlebte zu dieser Zeit gerade eine sehr nervenaufreibende Phase und wusste manchmal nicht, ob ich mich ängstigen, mich aufregen oder ob ich gleich resignieren sollte.
Selbst die vielen Zusagen in der Bibel, die mir sehr gut bekannt sind und an die ich auch felsenfest glaube und die mich im Laufe meines Lebens nicht nur einmal vor endloser Verzweiflung gerettet hatten, konnten daran etwas ändern. Und nun hörte ich diese drei Halbsätze wie Gedankenanstösse.
Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite!
Sofort formierte sich in meinem Gehirn eine lange Schlange:
Ich habe gerade einige Probleme mit meiner Gesundheit, ich habe ein ungutes Gefühl bei einer Sache, für die ich Verantwortung übernehmen muss, ich habe Kummer wegen der Krankheit unseres jungen Hundes, ich habe keine Kraft, weil jeder Tag furchtbar stressig verläuft, ich habe… ich habe… ich habe…
So könnte doch jeder von uns seine private Auflistung machen und würde nicht so schnell ein Ende finden. Ok, das ist der Alltag, dahin kann sich jeder von uns einreihen… und dies ist sicher auch für sehr viele Menschen die Perspektive ihrer Zukunft. Ratlosigkeit, Verzweiflung, Angst vor dem Kommenden, Zuflucht suchen in all den dubiosen Hilfsangeboten unserer Gesellschaft, die letztendlich ins Nichts oder noch schlimmer, in die nächste Abhängigkeit führen, sodass sich ein Kreis schließt, der die Menschen zerbricht.
Doch dann geben die nächsten zwei Worte Anlass zum Aufhorchen:
… aber Gott…
Wenn zu einem Problem ein ABER kommt, gibt es zwei Möglichkeiten. Es ist, als stünde man an einer Weggabelung. Eine davon ist der jämmerliche Versuch, sein sogenanntes Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht kommt man damit ja noch eine Zeitlang über die Runden, aber eines Tages wird der Moment kommen, wo dieser Weg in einer Sackgasse endet. Die Probleme sind immer noch ungelöst, der Frust und die Verzweiflung größer denn je, einzig und alleine kommt noch das Gefühl hinzu, versagt zu haben. Eine Lösung war dieser Weg nicht.
Dann kommt Variante zwei wieder ins Gedächtnis. Kein einfaches „aber“, sondern ein Lösung bringendes „aber Gott“ steht am Anfang. Unser Blick richtet sich sofort weg vom Problemberg, denn da wo Gott ins Spiel kommt, merkt man zuerst einmal auf. Mit Gott wollte man ja angesichts der eigenen Fähigkeiten nichts zu tun haben. Jedoch wenn es keine Alternative mehr gibt, wendet man sich zu Gott hin, was die letzten Worte unseres Satzes auf den Plan rufen:
„aber Gott ist auf meiner Seite!“
Das Schöne an diesen Worten ist die Tatsache, dass in der Bibel sehr oft über Hilfe, Trost und Ermutigung geschrieben wird und dass es Millionen Menschen vor uns gegeben hat, jetzt gibt, und in Zukunft geben wird, die die Richtigkeit und Erfahrbarkeit der Bibelworte bestätigen, weil sie aus Erfahrung berichten.
Was bedeutet dies nun letztendlich? Nehmen wir ein Beispiel aus dem täglichen Leben. Lassen wir einen Tagesablauf vor unserem inneren Auge vorüberziehen.
Nehmen wir als Beispiel eine junge Mutter mit einem Ehemann, zwei kleinen Kindern, einem Halbtagsjob, einem Haushalt. Sie ist ständig unter Strom, oftmals überlastet, nervös, gereizt, missgelaunt, unkonzentriert. All die Symptome, die solch ein Leben unweigerlich mit sich bringt. Wie könnte diese Frau ihren Alltag meistern?
Sie hat die Wahl.
Entweder sie durchläuft den Tag im Alleingang „Ich habe“
oder sie versteht, dass sie alleine nicht kämpfen kann und auch nicht braucht „aber“
und entschließt sich am frühen Morgen schon Gottes Führung zu erbitten und bekommt somit die Gewissheit „aber Gott ist an meiner Seite!“
Mit diesem Start in den Tag wird ihr zuerst einmal nicht gleich alles an Problemen über den Kopf wachsen. Sie vertraut darauf, Gott ist an ihrer Seite, sie kann die Ruhe behalten, vertrauen, dass alles in Gottes Händen liegt. Sie kann ihre Familie unter Gottes Schutz stellen, was mit Sicherheit eine enorme Belastung weniger sein kann. Im Berufsleben weiß sie sich geführt, weil sie am Morgen schon ihre Arbeit Gott anbefohlen hat. Mit den Kindern kann sie relaxt umgehen, ihr ganzes Leben wird leichter werden, wenn sie sich für Variante „aber Gott ist an meiner Seite“ entschließt.
Leider ist es aber immer noch viel mehr verbreitet, in Hektik zu verfallen, weil die gesteckten Ziele nicht erreichbar sind. Weil in unserer heutigen Zeit täglich die Anforderungen mehr Zeit in Anspruch nehmen, als der Tag Stunden hat, ist eine permanente Überlastung vorprogrammiert. Natürlich geben wir alle unser Bestes, dem Herr zu werden, aber zum Beispiel die Kinder vor den Fernseher zu verfrachten, damit „Ruhe“ herrscht, ist zwar gang und gebe, wobei jedoch Fernsehen meiner Meinung nach nur eine Vorstufe zu größeren Problemen ist, weil keine Kommunikation zwischen Eltern und Kindern stattfindet. Diese Erkenntnis mußte ich leider auch am eigenen Leib erfahren.

Die angefallene Arbeit muss „schnell“ erledigt werden, was Stress verursachen wird. Wohin dies auch zwischen den Ehepartnern selbst führt, kann man an den Trennungen und Scheidungen jedes Jahr gut verfolgen.
Diese Phasen des Lebens habe ich bereits hinter mich gebracht. Ich habe die Erfahrungen allesamt machen müssen und ich glaube, dass ich auch deshalb auf diese Worte von J.M. so reagiert habe.

Es ist ein unbezahlbarer Schatz, wenn man endlich begriffen hat, was im Leben wirklich zählt. Wie wichtig und auch wie unwichtig verschiedene Dinge im Leben sind. Aber noch viel größer ist die Erkenntnis, dass wir uns nicht alleine durchs Leben zu kämpfen brauchen.

Ich dachte immer, alles alleine bewältigen zu können, doch dies ist ein Trugschluß gewesen. Alles was ich tatsächlich bewältigt habe, war nur Stückwerk. Heute, in meinen 60ern sehe ich an mir und meinen Erfahrungen und auch an der nachfolgenden Generation, wie wenig wir tatsächlich bewegen können. Ich sehe aber auch sehr deutlich, dass es tatsächlich einen Unterschied macht, ob ich Gott vertraue, Ihm mein Leben und die Umstände bedingungslos glaubend anvertraue oder alleine mein Leben versuche zu meistern.
Ich habe nachfolgend ein paar Bibelstellen herausgesucht, die mir im Laufe meines Lebens sehr geholfen haben. Sie haben Kraft und Stärke, wenn man sich auf die Hilfe Gottes wirklich einlassen will.

Hebräer 13, 5                                                                                                                               >Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen.<

Josua 1, 9
> Sei stark und mutig, denn mit dir ist dein Gott, wohin du auch gehst.<

Diese Liste wäre noch um einige wohltuende Verse erweiterbar. Doch ich glaube, das Lesen der Bibel ist effektiver, wenn man es selbst tut.

Bei http://www.bibelmanagement.de habe ich noch folgendes gefunden, das mein Beitrag hier im Prinzip vervollständigt.

Die Bibel als Managementhandbuch

Die Bibel ist das meistverbreitete und meistgedruckte Buch der Welt.
Neben der Bedeutung für unterschiedliche Religionen beinhaltet die Bibel gebündeltes Wissen welches über Jahrhundert zusammengestellt, überarbeitet und vereinheitlicht wurde.
Damit finden sich in der Bibel nicht nur religiöse Regeln, sondern auch viele Beispiele, welche für das tägliche Leben im privaten und beruflichen Umfeld auch für Dich von Bedeutung sind.

Die Bibel als Ratgeber

Die Bibel bietet Dir viele Leitlinien und Hilfe um Dein persönliches und berufliches Leben in eine positive und nach vorne schauende Richtung zu bringen.
Unabhängig von Deiner eigenen Religiosität oder Glaubensrichtung wirst auch Du hilfreiche Wege finden, die Dir helfen in Deinem Leben weiter zu kommen.

Bibel und Führung

Es gibt weltweit über 2 Milliarden Christen, welche die Bibel als ihre grundlegende heilige Schrift und Ratgeber für ihr Leben betrachten.
Damit ist die Bibel das am meisten genutzte schriftliche Werk als Basis für eine Gemeinschaft. Es gibt wohl kein anderes Management- oder Selbsthilfebuch, das eine so große Anhängerschaft verzeichnen kann.
Nutze auch Du die Einsichten der Bibel um für Dich ein schöneres Leben umzusetzen.

Unabhängig und nur für Dich

Die Seiten von „Bibel Management“ sind von keiner religiösen Organisation gesponsert, gegründet oder unterstützt.
Hier geht es nur um die positiven Aspekte, welche Du für Dein persönliches und berufliches Weiterkommen in der Bibel finden kannst und wie Du Dein Leben erfüllter führst.

Hier ist Platz für Menschen aus allen religiösen Richtungen sowie für Menschen, welche keinem Glauben angehören, weil wir der Meinung sind, dass die Einsichten der Bibel für alle von Nutzen sind.

Quelle: http://www.bibelmanagement.de

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen, dass dir in allen Situationen deines Alltages dieser Beitrag hier wieder in Erinnerung kommt….

Ich habe… aber Gott… aber Gott ist auf meiner Seite

Wenn Gott für dich ist – wer könnte gegen dich sein!  Römer 8, 31

 

Dieser Gott segne und behüte dich auf all deinen Wegen!